Spezialkombi befördert im Notfall „Rollis“

Neues Katastrophenschutzfahrzeug beim Malteser Hilfsdienst in Werl stationiert

Fachgerecht zu sichern
Vor dem Transport mit dem Betreuungskombi 2.0 müssen die Rollstühle fachgerecht gesichert werden. Foto: Dennis Pingel/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 09.04.2019 11:00

Kreis Soest (kso.2019.04.09.158.dp/-rn). Für Räumungen oder Evakuierungen von Pflegeeinrichtungen im Notfall fehlte bislang ein für den Transport von Rollstühlen geeignetes Fahrzeug. So mussten Rollstühle zurückgelassen und die Betroffenen auf Rettungsdienst- oder Krankentransportfahrzeuge verteilt werden. Deshalb hat das Land NRW für den Katastrophenschutz so genannte Betreuungskombis 2.0 beschafft. Auch der Kreis Soest hat ein solches neuartiges Fahrzeug für "Rollis" bekommen. Es ist beim Malteser Hilfsdienst in Werl stationiert.


An einer Beladungsübung für die neuen Betreuungskombis 2.0, die der Regionalverband Köln der Johanniter-Unfall-Hilfe in Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen Köln und Arnsberg veranstaltete, nahmen deshalb auch eine Fahrzeugbesatzung der Werler Malteser teil. Begleitet wurden die Helfer von Dennis Pingel und Harald Simon, die beim Kreis Soest für den Bereich Katastrophenschutz und Massenanfall von Verletzten bzw. Betroffenen zuständig sind.

Die Übung fand in einer Unterkunft der Sozialbetriebe Köln statt. In diese Einrichtung ist ein Wohnbereich für jüngere neurologisch erkrankte Menschen integriert, deren Bewohner sich für die Übung zur Verfügung stellten. „Beladung und Entladung wurden mehrfach geprobt. So wurde schnell klar, was noch zu verbessern ist. Das war das Ziel, so dass die Übung ihren Zweck erfüllt hat und ein Erfolg war“, ziehen Dennis Pingel und Harald Simon Bilanz.

Die Malteser Werl wirken übrigens mit dem neuen Fahrzeug auch auf Ebene des Regierungsbezirks mit, und zwar im neuen Betreuungstransport-Zug 20.


Mehrfach geprobt
Bei einer Übung in Köln wurden das neue Katastrophenschutzfahrzeug für den Rollstuhltransport und seine Handhabung vorgestellt. Die Beladung und Entladung wurden mehrfach geprobt. Foto: Dennis Pingel/ Kreis Soest
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