Am 7. März heulen die Sirenen

Landesweiter Probealarm: Ein weiterer Test für die Warnanlagen der Kommunen

Sirenen auf den Dächern
Sirenen wie diese auf dem Feuerwehrgerätehaus in Möhnesee-Büecke stehen an vielen Standorten im Kreisgebiet, um die Bevölkerung im Falle einer Katastrophe zu warnen. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest
Pressemeldung vom 26.02.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.02.26.073.jdw). Es wird erneut richtig laut in vielen Kommunen im Kreisgebiet, wenn am Donnerstag, 7. März 2019, die Sirenen ertönen. Um 10 Uhr sendet die Kreisleitstelle das Signal "landesweiter Probealarm", das von all denjenigen Sirenen abgespielt wird, deren Empfängereinheiten bereits auf das "neue Signal" umgestellt wurden. Denn nur dann setzen sie das digitale Kommando richtig um. Schließlich werden mit dem Signal statt einem, gleich drei Alarmtöne in Folge abgespielt: Entwarnung - Warnung - Entwarnung.


Ungefähr 163 Sirenen gibt es in den Kommunen des Kreises Soest. Ein Großteil dieser Anlagen – 132, um genau zu sein – wurden von den Kommunen bereits für den landesweiten Probealarmtag neu programmiert, so das Ergebnis der letzten Abfrage der Kreisverwaltung. Lediglich in den Kommunen Möhnesee und Wickede (Ruhr) konnte die Neuprogrammierung noch nicht von einer Fachfirma durchgeführt werden. Dort werden die Sirenen am 7. März um 10 Uhr somit voraussichtlich nicht ertönen. Auch in der Soester Kernstadt bleibt es ruhig, in einigen der Soester Ortsteile heulen die Sirenen aber schon. „Warnfähig sind die Sirenen auf den Dächern aber trotzdem, auch wenn sie das neue Probealarmsignal nicht verarbeiten können und aufgrund dessen heute stumm bleiben“, versichert Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz beim Kreis Soest. „Die alten Signale können sie natürlich empfangen und verarbeiten.“ In Lippstadt werden auch keine Sirenen zu hören sein, da die Kommune derzeit ein neues Sirenennetz in der Beauftragung hat.

Doch wie hört sich der landesweite Probealarm an? Es werden drei Alarmtöne abgespielt, die direkt aufeinander folgen: 1 Minute Dauerton (Entwarnung), 1 Minute auf- und abschwellender Heulton (Warnung) und 1 Minute Dauerton (Entwarnung). Wer sich die Töne im Vorfeld schon einmal anhören möchte, der kann dies auf der Internetseite des Kreises Soest unter www.kreis-soest.de/warnung tun.

Ziel des landesweiten Probelarmtages im März und des landesweiten Warntages im September ist es, eine kontinuierliche Verbesserung des Warnnetzes zu erzielen, da die Kommunen dieses immer weiter und besser ausbauen. Zudem soll die Bevölkerung für das Themenfeld Warnung sensibilisiert werden. Häufig wissen die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr, was Warnsignale bedeuten oder wie man sich im Ernstfall richtig verhält.


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