Zugewanderte Schüler verbessern Deutsch in Sprachferien

Kommunales Integrationszentrum organisiert zwangloses Bildungsangebot für 45 Kinder und Jugendliche

Kostenfreies Sprachbildungsangebot
45 neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler aus Soest und Werl verbesserten ihre Deutschkenntnisse in „Sprachferien“, einem Angebot des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Soest. In dem außerschulischen und freiwilligen Angebot wird die deutsche Sprache in alltagsbezogenen Situationen spielerisch vermittelt und dadurch erweitert und gefestigt. Foto: Beate Wittig/Faw-Gfi
Pressemeldung vom 30.10.2018 12:00

Kreis Soest (kso.2018.10.30.459.mk). In den Herbstferien hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Soest 45 neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, ihre Deutschkenntnisse in sogenannten "Sprachferien" zu verbessern. In dem außerschulischen und freiwilligen Angebot wird die deutsche Sprache in alltagsbezogenen Situationen spielerisch vermittelt und dadurch erweitert und gefestigt.


Das Angebot stieß auf reges Interesse, weshalb zwei Sprachkurse an unterschiedlichen Standorten im Kreis Soest angeboten wurden, und zwar in der ersten Ferienwoche in der Astrid-Lindgren Schule in Soest und in der zweiten Ferienwoche in Werl. Hier nahmen Schülerinnen und Schüler der Sälzer Sekundarschule, der Ursulinenschulen und des Conrad-von Soest Gymnasiums teil. 

„Im Rahmen des kostenfreien Sprachbildungsangebots frühstücken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst morgens gemeinsam und haben so die Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch und dem Ausprobieren von bereits Erlerntem“, berichtet Sina Mittmann, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. „Anschließend stehen kleinere Ausflüge, zum Beispiel ein gemeinsamer Einkauf oder die Erkundung der näheren Umgebung, auf dem Tagesplan. Auch der Einsatz digitaler, EDV-basierter Medien ist ein wichtiger Baustein der Maßnahme“, so Mittmann weiter. 

Gefördert wird die Maßnahme „FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch“ durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein Westfalen. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises setzt das Programm vor Ort um, in Zusammenarbeit mit der „Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW)/Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi gGmbH)“. 

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich sichtlich wohl gefühlt und dabei ganz ohne Druck erfahren, wie gut sie bereits mit der schwierigen und neuen Sprache umgehen können. Das gibt dann natürlich viel Selbstbewusstsein und macht Mut, auch in anderen Situationen Deutsch zu sprechen und sich weiter zu verbessern“, zeigte sich Sina Mittmann zufrieden mit den beiden Auftaktveranstaltungen. Eine Fortsetzung der Sprachferien ist bereits geplant.


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