Fahrtrage für die Ukraine

Kleine Spende des Rettungsdienstes geht an ein Militärkrankenhaus in Kiew

Kreis Soest (kso.2022.11.23.557.-rn) Der Rettungsdienst des Kreises Soest hat eine Fahrtrage für einen ukrainischen Rettungswagen zur Verfügung gestellt. Sie wird an einem Militärkrankenhaus in der Hauptstadt Kiew zum Einsatz kommen. Die Übergabe erfolgte jetzt im Rettungszentrum des Kreises am Soester Boleweg.

Übergabe im Rettungszentrum
Evgenii Sokolovski (l.) nahm im Rettungszentrum die ausgemusterte Fahrtrage des Rettungsdienstes aus den Händen von Hans-Peter Trilling, ärztlicher Leiter Rettungsdienst (2. v. l.), entgegen. Mit dabei der Möhneseer Geschäftsmann Anatolio Solo (3. v. l.) und seine kleine Tochter . Foto: Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest

Der ukrainische Geschäftsmann Evgenii Sokolovski hatte sich mit der Bitte, eine Fahrtrage zu besorgen, an seinen Möhneseer Geschäftsfreund Anatolio Solo gewandt. Dieser schaltete den Soester Ukrainehilfe e. V. und schließlich den Soester Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer ein, der beim Kreis Soest nachfragte. „Wegen eines Systemwechsels hatten wir tatsächlich eine voll funktionstüchtige Fahrtrage ausgemustert, die wir gerne als kleine Spende zur Weiterverwendung in der Ukraine abgeben“, erläutert Hans-Peter Trilling, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes beim Kreis Soest.

Bei der Übergabe gab Trilling Evgenii Sokolovski die passende Halteschiene mit, damit die Fahrtrage sicher in den Rettungswagen des Kiewer Militärkrankenhaus montiert werden kann.