Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“ erneut verschoben

Neues Datum und Bewerbungsunterlagen werden frühzeitig bekanntgegeben

Kreis Soest (kso.2022.05.24.311.dw) Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und den Auswirkungen durch die Situation in der Ukraine hat die Kreisverwaltung Soest entschieden, den für 2022 geplanten Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“ auf das Jahr 2023 zu verschieben. Das Datum und die Bewerbungsunterlagen werden frühzeitig veröffentlicht.

 Integrationspreis verschoben
Wegen der Corona-Pandemie muss der Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“ erneut verschoben werden. Symbolfoto: Linda Kratzel/ Kreis Soest

In der Vergangenheit - also vor Corona, war es guter Brauch - den Integrationspreis „Zuhause im Kreis Soest“ im November zu verleihen. Weil der Integrationspreis mit der nächsten Verleihung zum zehnten Mal verliehen wird und damit ein kleines Jubiläum feiert, sollte in diesem Jahr ein entsprechend größerer Rahmen geboten werden. „Dadurch wollten wir den vielen engagierten Menschen im Kreis Soest, die sich für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen einsetzen, eine gebührende Wertschätzung entgegenbringen“, erklärt Holger Schubert, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Soest. Wie sich die Corona-Situation im Herbst entwickelt, ist jedoch nicht absehbar. Um Enttäuschungen zu vermeiden, hat sich die Kreisverwaltung schweren Herzens für eine weitere Verlegung entschieden.

Gerade in diesen schwierigen Monaten wird sichtbar, wie wichtig die Arbeit von Ehrenamtlichen im Kreis Soest ist: Die geflüchteten Menschen aus der Ukraine erhalten bei vielen Institutionen und ehrenamtlich Tätigen Unterstützung im Alltag und können so die Geschehnisse in der Heimat besser verarbeiten. Der Integrationspreis gibt diesen oft im verborgenen arbeitenden Menschen ein Gesicht und spricht ihnen im Namen der Landrätin seinen Dank aus. „Wir bedauern es sehr, dass wir die Verleihung ein weiteres Mal verschieben mussten, aber wir freuen uns umso mehr auf die Verleihung im nächsten Jahr und hoffen, dass die Bedingungen dann eine Durchführung ermöglichen“, wünscht sich KI-Leiter Holger Schubert.

Aufgrund der Ukraine-Krise hat auch das Kommunale Integrationszentrum seine Dienstleistungen angepasst und kreative Lösungen für die Angebote geschaffen. Die Leistungen aus dem ehrenamtlichen Dolmetscherpool sind zum Beispiel bei der Registrierung der ukrainischen Geflüchteten angeboten worden. Darüber hinaus werden viele Projekte unterstützt, um den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. 

Für Fragen rund um den Integrationspreis steht KI-Mitarbeiter David Wotschel unter der Rufnummer 02921/30-2446 oder per E-Mail an david.wotschel@kreis-soest.de gerne zur Verfügung.