Kreisbrandmeister: „Auf die Wetterlage einstellen“

Freitagnachmittag werden Unwetter erwartet – Genaue Vorhersage nicht möglich

Kreis Soest (kso.2022.05.20.306.bika) Das Gewitter am Donnerstagnachmittag könnte nur der Vorbote für ein schweres Unwetter am heutigen Freitagnachmittag, 20. Mai, gewesen sein. Der Deutsche Wetterdienst erwartet eine intensive Gewitterfront für NRW - auch über dem Kreis Soest. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke warnt daher: „Ab dem Nachmittag sollten sich alle auf ein Unwetterereignis einstellen. Ob es den Kreis Soest trifft, lässt sich nicht genau vorhersagen. Vorsicht ist in jedem Fall besser als Nachsicht.“

Thomas Wienecke
Warn-App NINA nutzen: Kreisbrandmeister Thomas Wienecke rät, sich, wenn möglich, die Warn-App herunterzuladen oder über Medien wie Radio, Fernsehen und Internet aus seriösen Quellen zur Unwetterlage zu informieren. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Gewitter am Donnerstagnachmittag könnte nur der Vorbote für ein schweres Unwetter am heutigen Freitagnachmittag, 20. Mai, gewesen sein. Der Deutsche Wetterdienst erwartet eine intensive Gewitterfront für NRW - auch über dem Kreis Soest. Kreisbrandmeister Thomas Wienecke warnt daher: „Ab dem Nachmittag sollten sich alle auf ein Unwetterereignis einstellen. Ob es den Kreis Soest trifft, lässt sich nicht genau vorhersagen. Vorsicht ist in jedem Fall besser als Nachsicht.“ |

Im Rettungszentrum des Kreises Soest ist das Team um Kreisbrandmeister Wienecke auf solche Unwetterlagen und andere Schadensereignisse vorbereitet. Die Rettungsleitstelle wurde personell aufgestockt, und ein Einsatzstab kann kurzfristig gebildet werden im Falle, dass es erhöhten Koordinierungsbedarf gibt. Auch die Feuerwehren sind alarmiert.

„Mit ersten Gewittern ist ab 12 Uhr zu rechnen“, berichtet Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. „Das Zentrum des Unwetters wird am Nachmittag und frühen Abend erwartet. Ich appelliere ausdrücklich an alle Veranstalter, die Wetterlage im Blick zu behalten, Warnungen erst zu nehmen und Konsequenzen zu ziehen.“ Schließlich seien die Veranstalter haftbar.

Der Kreisbrandmeister rät der Bevölkerung:
- Die Wetterlage genau beobachten
- Informationsquellen der Wetterdienste im Radio, Fernsehen und Internet nutzen
- Auf Warnungen durch die Warnapp NINA und der Behörden achten und unbedingt befolgen
- Im Falle eines Unwetters die Rufnummer 112 nur für wirkliche Notrufe nutzen
- Im Falle eines schweren Unwetters ist die oberste Regel: zu Hause bleiben  

Besonnenes Handeln sei gefragt, unterstreicht der Kreisbrandmeister, und er erinnert: „Denken Sie auch an Menschen in Ihrer Umgebung, die hilfsbedürftig sind oder die unsere Sprache nicht verstehen. Sie benötigen Ihre Unterstützung.“