„Rauchstopp lohnt sich immer“

Appell des Gesundheitsamtes zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai  

Kreis Soest (kso.2022.05.23.289.hjs/bika) „Es lohnt sich definitiv, mit dem Rauchen aufzuhören. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sinkt das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, schon in den ersten fünf Jahren nach der letzten Zigarette.“ Amtsarzt Hansjörg Schulze, M.A.E., Stabsstelle ärztliche Aufgaben im Kreis-Gesundheitsamt, erinnert deshalb an den Weltnichtrauchertag am 31. Mai, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1987 ins Leben gerufen hat. Er wird jedes Jahr unter ein anderes Motto gestellt.  

Zahlreiche Hilfen
Es gibt zahlreiche Hilfen für alle, die zum letzten Mal eine Zigarette ausdrücken und mit dem Rauchen aufhören wollen. Darauf weist das Gesundheitsamt des Kreises Soest aus Anlass des Weltnichtrauchertags hin. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Es lohnt sich definitiv, mit dem Rauchen aufzuhören. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sinkt das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, schon in den ersten fünf Jahren nach der letzten Zigarette.“ Amtsarzt Hansjörg Schulze, M.A.E., Stabsstelle ärztliche Aufgaben im Kreis-Gesundheitsamt, erinnert deshalb an den Weltnichtrauchertag am 31. Mai, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1987 ins Leben gerufen hat. Er wird jedes Jahr unter ein anderes Motto gestellt.   |

„Save (y)our Future“ lautet das Motto zum Weltnichtrauchertag 2022 in Deutschland mit dem Appell „Lebe rauchfrei“. Mit dem eindrücklichen Aufruf rückt das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V., dem die Deutsche Krebshilfe angehört, dabei die Umweltfolgen des Rauchens in den Blick. Wie das Aktionsbündnis unterstreicht, stellen Tabakprodukte nicht nur für Raucher und Passivraucher ein hohes Gesundheitsrisiko dar, sie schädigen vom Anbau über die Produktion bis zur Kippe auch massiv die Umwelt und das Klima.

Jeder Raucher kann sich aber auch selbst mit einem Rauchstopp etwas sehr Gutes tun. „Mehr Luft bringt sofort mehr Lebensqualität“, nennt Hansjörg Schulze einen schnell spürbaren Effekt. Langfristig bedeute weniger Zigaretten- bzw. Nikotinkonsum weniger Herzinfarkte, weniger Schlaganfälle, weniger periphere arterielle Verschlusskrankheit, weniger Lungen- und Kehlkopfkrebs und vieles mehr. „Aufhören lohnt sich also immer“, sagt Schulze, der Internist, Lungenfacharzt und Präventivmediziner ist.

Er verweist auf zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten für alle, die mit dem Rauchen aufhören oder jemand anderen beim Rauchstopp helfen wollen: „Hausärzte und Krankenkassen bieten vielfältige Informationen und konkrete Hilfen.“ Auch Institutionen wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.rauchfrei-info.de) und die Deutsche Krebshilfe (www.krebshilfe.de/rauchen-und-krebs) geben zahlreiche kostenfreie und seriöse Tipps.

„Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Umso tragischer ist es, dass jährlich in Deutschland rund 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben. Der persönliche Rauchstopp lohnt sich also immer“, bringt es Amtsarzt Hansjörg Schulze auf den Punkt.

Hansjörg Schulze, M.A.E.
Hansjörg Schulze, M.A.E., ist Facharzt für Innere Medizin beim Gesundheitsamt des Kreises Soest. Foto: Mathias Keller/ Kreis Soest