Antragsstart Kleinstförderprogramm NRW am 1. April

Land unterstützt auch Projekte und Vorhaben um Geflüchteten das Ankommen zu erleichtern

Kreis Soest (kso.2022.03.24.176.tm/tw) Bürgerschaftlich Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen können ab dem 1. April 2022 einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Kleinstförderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für das im vergangenen Jahr erstmals aufgelegte Förderprogramm erneut zwei Millionen Euro zur Verfügung. Der Kreis Soest erhält aus dem Programm wiederum 39.000 Euro an Fördermitteln für kleinere Projekte und Vorhaben.

Fördermittel für ehrenamtliche Projekte und Vorhaben
Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen im Kreis Soest können ab Freitag, 1. April 2022, wieder Fördermittel in Höhe von 1.000 Euro pro Projekt oder Vorhaben über das Kleinstförderprogramm des Landes NRW beantragen. Darauf macht Thomas Mattheissen, Ehrenamtsbeauftragter des Kreises Soest, aufmerksam. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Der diesjährige Themenschwerpunkt greift das Motto aus dem vergangenen Jahr „Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben“ nochmals auf. Mit dem Kleinstförderprogramm möchte das Land NRW landesweit bis zu 2.000 ehrenamtliche Projekte und Vorhaben mit einem Festbetrag von je 1.000 Euro fördern. Die Antragsstellung erfolgt über das Online-Förderportal www.engagementfoerderung.nrw.

„Der Krieg in der Ukraine und die Notlage der Menschen erschüttern uns alle zutiefst. Viele von uns haben das Bedürfnis zu helfen und möchten sich engagieren. Auch in Nordrhein-Westfalen suchen Menschen Zuflucht. Über das Förderprogramm können Engagierte, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen daher im Sinne des Schwerpunktthemas auch solche Vorhaben umsetzen, welche die Gemeinschaft und das Miteinander vor Ort stärken und Geflüchteten ein Ankommen in der neuen Nachbarschaft erleichtern sollen“, erklärt Andrea Milz, Staatssekretärin  für Sport und Ehrenamt.

Antragsstellende, die ihre Maßnahmen im vergangenen Jahr nicht wie geplant umsetzen konnten, haben zudem erneut die Gelegenheit, einen Antrag auf Förderung zu stellen. Die Umsetzung des Förderprogramms übernehmen wieder die 54 Kreise und kreisfreien Städte. Sie kümmern sich um die Bearbeitung der Anträge in ihrem Kreis- bzw. Stadtgebiet. Informationen und hilfreiche Tipps zum Förderverfahren können hier abgerufen werden: www.engagiert-in-nrw.de/foerderprogramm-2000-x-1000-euro-fuer-das-engagement.

„Für unsere ehrenamtlich Engagierten ist das eine Möglichkeit, unkompliziert kleine Projekte und Vorhaben umzusetzen. Mit 1.000 Euro lässt sich häufig eine ganze Menge erreichen. Deshalb hoffen wir auf viele Anträge aus dem Kreis Soest“, erklärt Thomas Mattheissen, Ehrenamtsbeauftragter der Kreisverwaltung.