Kreis Soest sagt: „Danke Bundeswehr!“

Soldaten verabschiedet – Vorbildliche Zusammenarbeit gewürdigt

Kreis Soest (kso.2022.03.18.167.bika) Zusammen gegen Corona: Weitere dreieinhalb Monate unterstützte die Bundeswehr die Arbeit des Gesundheitsamtes bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Jetzt endete der Einsatz für die Soldatinnen und Soldaten aus der Westfalen-Kaserne in Ahlen, die unter anderem in der Kontaktpersonennachverfolgung tätig waren. „Leider ist es Zeit, Abschied zu nehmen. Sie waren eine wertvolle Stütze im Kampf gegen die Pandemie“, würdigte Kreisdirektor Volker Topp die hervorragende Arbeit.

Bundeswehr verabschiedet
Kreisdirektor Volker Topp (1. Reihe, r.), Gesundheitsdezernentin Ricarda Oberreuter (1. Reihe, 2. v. l.) und die zuständige Sachgebietsleiterin Andrea Ebeling (1. Reihe, 3. v. l.) sprachen den Soldaten und Oberstabsfeldwebel Alfons Levenig aus dem Kreisverbindungskommando (1. Reihe, l.) ihren Dank aus. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest

Die Frauen und Männer der Bundeswehr gehören zum Aufklärungsbataillon 7, das der Panzerbrigade 21 in Augustdorf unterstellt ist. Sie haben Kontaktpersonen von Infizierten ermittelt und unzählige Telefonate geführt: Unter anderem gehörte zu ihren Aufgaben, positiv getestete Personen anzurufen, die sich nicht via Internet im Gesundheitsamt zurückgemeldet haben. „So kamen im Zuge der Datenabfrage Woche für Woche zwischen 2.000 und 3.000 Anrufen zusammen“, bilanziert Gesundheitsdezernentin Ricarda Oberreuter, die den Soldaten ebenfalls ihren Dank aussprach.

Dezernentin Ricarda Oberreuter hob die reibungslose Kooperation über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr mit Oberstleutlant Klaus Eifler und Oberstabsfeldwebel Alfons Levenig hervor: „Der gesamte Prozess war aufgrund immer neuer Erlasslagen sehr dynamisch, und da hat uns der kurze und zuverlässige Draht zu Ihnen immer gut geholfen.“ Oberstabsfeldwebel Alfons Levenig gab das Kompliment zurück: „Unsere Zusammenarbeit hat einfach super funktioniert.“

Änderungen in der Erlasslage haben auch bewirkt, dass sich der Schwerpunkt der Arbeit im Gesundheitsamt in der Zwischenzeit weiterentwickelte: Die Kontaktpersonennachverfolgung steht nicht mehr im Zentrum der Arbeit. Dank der eingespielten Routinen im Gesundheitsamt und der tatkräftigen Hilfe von Personal auch aus anderen Abteilungen der Kreisverwaltung wird das Infektionsgeschehen nun ohne Amtshilfe bewältigt. Angesichts extrem hoher Fallzahlen mahnt Kreisdirektor Volker Topp allerdings: „Die Corona-Krise ist noch lange nicht zu Ende.“

Die Bundeswehr war nicht zum ersten Mal im Kreis Soest im Einsatz. Zur personellen Unterstützung hatte der Kreis bereits im Jahr 2020 und 2021 Hilfeleistungsanträge gestellt und bewilligt bekommen. Unter anderem halfen die Soldaten damals auch im Impfzentrum und bei Schnelltests in Pflegeeinrichtungen mit.