Webseite bündelt Infos zur Ukrainehilfe

Formular ermöglicht Anmeldung bei Ankunftskommunen und Ausländerbehörde

Kreis Soest (kso.2022.03.08.145.-rn) Die Drähte zwischen Kreisverwaltung, Kommunen und Bezirksregierung laufen heiß, um Vorbereitungen für den Zustrom der aus dem ukrainischen Kriegsgebiet vertriebenen Menschen zu treffen. Landrätin Eva Irrgang und die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der heimischen Städte und Gemeinden stehen im ständigen Austausch. Alle Informationen zum Thema finden sich unter der Netzadresse www.kreis-soest.de/ukrainehilfe.

Drähte zwischen Kreisverwaltung, Kommunen und Bezirksregierung laufen heiß, um Vorbereitungen für den Zustrom der aus dem ukrainischen Kriegsgebiet vertriebenen Menschen zu treffen. Landrätin Eva Irrgang und die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der heimischen Städte und Gemeinden stehen im ständigen Austausch. Alle Informationen zum Thema finden sich unter der Netzadresse www.kreis-soest.de/ukrainehilfe. |

Der Kreis Soest und seine 14 Städte und Gemeinden erhalten aktuell viele Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die Flüchtlingen helfen möchten, und von Angehörigen ukrainischer Staatsbürger zum Thema Einreise. Die eingerichtete Webseite, die laufend aktualisiert wird, bündelt die Antworten, soweit sie zum aktuellen Zeitpunkt gegeben werden können.

Personen, die bereits aus der Ukraine eingereist und im Kreis Soest untergekommen sind, werden gebeten, sich mit Hilfe eines Online-Formulars auf www.kreis-soest.de/ukrainehilfe bei der Ausländerbehörde und den jeweiligen Städten und Gemeinden, in denen sie angekommen sind, zu melden. Die Anmeldung ermöglicht, zu allen relevanten Themen zu informieren und Unterstützungsangebote zu unterbreiten. Ukrainische Staatsangehörige können mit biometrischem Pass visumfrei in die Europäische Union, also auch nach Deutschland, einreisen. Sie dürfen sich 90 Tage lang visumfrei in Deutschland aufhalten. Nach Ablauf der 90 Tage können sie aufgrund der derzeitigen Lage in der Ukraine die Verlängerung des Aufenthalts bei der Ausländerbehörde für weitere 90 Tage beantragen.

Ein weiteres Formular auf www.kreis-soest.de/ukrainehilfe ermöglicht es, Bürgerinnen und Bürgern, ihrer jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung freie Unterbringungsmöglichkeiten zu melden. „Viele Anrufe und Mails zeigen uns, wie groß die Hilfsbereitschaft bei den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Soest ist. Das ist großartig“, betont Landrätin Eva Irrgang. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf den Appell der Bürgermeisterin und der Bürgermeister im Kreis Soest, von eigenen Fahrten an die ukrainische Grenze mit dem Ziel, selbstständig Flüchtlinge aufzunehmen und in den Kreis zu transportieren, Abstand zu nehmen: „Momentan werden ankommende Flüchtlinge an den Landesgrenzen in Empfang genommen und registriert, um dann die weitere Unterbringung zu organisieren. Hilfsorganisationen unterstützen. Von deutscher Seite wird eine zentrale staatliche Steuerung und Koordinierung erfolgen.“ Wer Geld spenden möchte, könne dies über eines der bekannten Spendenkonten der Hilfsorganisationen tun.