Hündin Cora hilft beim Kinderimpfen

Therapiehund am 21. und 28. Februar in der Impfstelle

Kreis Soest (kso.2022.02.18.102.mh) Ein Therapiehund unterstützt an den Montagen 21. und 28. Februar das Team der Soester Impfstelle am Schloitweg. Therapiehunde werden vielfach sehr erfolgreich in der medizinischen Behandlung von Kindern eingesetzt. Die Hündin Cora soll den Kindern die Angst vor der Impfung nehmen. Sie begleitet die Kinder bei der Impfung und lenkt dadurch vom gefürchteten Piks ab.

Cora liebt Kinder
An den nächsten beiden Montagen kommt Therapiehund Cora (dreieinhalb Jahre, Mallorquinischer Schäferhund) ins Impfzentrum, um den Kindern zur Seite zu stehen. Cora liebt Kinder: Karin Jennifer Goebel (40) aus Soest ist die Besitzerin und leitet eine Kinder-Großtagespflege in Soest und bringt den Hund mit. Fürs Foto streicheln ihn Mirko Hein, Leiter der Geschäftsstelle des Impfzentrums, und Yannik Zeppenfeld (14) aus Werl, der sich seine Booster-Impfung abholt. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest

Psychologische Untersuchungen belegen, dass bei Anwesenheit von Hunden die Pulsfrequenz sinkt. Je schlechter die Befindlichkeit des Patienten vor der Begegnung mit dem Hund, umso stärker bessert sich seine Befindlichkeit. „Viele Kinder haben große Angst vor der Impfung und diese Angst wollen wir Ihnen nehmen. Dazu sind wir von Anfang an sehr kreativ gewesen. Die Hündin ist eine zusätzliche gute Unterstützung“, sagt Mirko Hein, Leiter der Koordinierenden COVID-Impfeinheit.

Bereits 4.420 Kinder sind im Kreisgebiet erstmalig mit Comirnaty (10µg) von BioNTec geimpft, 3.159 haben bereits die zweite Impfung erhalten und genießen vollständigen Impfschutz. „Die Eltern berichten über sehr geringe bis zu gar keine Nebenwirkungen nach der Impfung der Kinder“, berichtet Dr. Rolf Cramer, ärztlicher Leiter der Impfstelle. Die Impfung ist sehr gut verträglich und schützt definitiv vor einer Infektion, die auch bei Kindern nicht immer ungefährlich ist. Einige Kinder entwickeln Wochen nach der Corona-Infektion das Entzündungssyndrom PIMS. Es gilt zwar als gut behandelbar, aber erfordert oftmals einen Krankenhausaufenthalt. „Inwiefern Long-Covid Kinder betrifft, ist noch unklar. Das soll aber nicht heißen, dass es Long-Covid bei Kindern nicht gibt“, betont Mirko Hein.

Die Impfstelle hat für die 5-bis 11-Jährigen montags und freitags von 13 bis 19.30 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. An diesen Tagen werden ausschließlich 5- bis 11-Jährige geimpft. Ab dem 1. März sind Impfungen für Kinder nur noch freitags möglich. Die letzten beiden Montage im Februar werden von Cora begleitete, die von Karin Goebel geführt wird. Die Hündin erfüllt alle erforderlichen Hygienebedingungen. „Cora ist ein mallorquinischer Schäferhund, der durch den Berufsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde im Kreis Soest ausgebildet wurde. Cora unterstützt uns in der Kindertagespflege in Soest im Bereich der kleinen Kinder. Die Kinder lieben die tiergestützte Arbeit mit Cora“, erläutert Karin Goebel.

Impflinge werden gebeten, einen Lichtbildausweis bzw. Geburtsurkunde und falls vorhanden, den Impfausweis mitzubringen. Die Kinder benötigen die schriftliche Zustimmung eines Sorgeberechtigten sowie eine Begleitperson.

Aufgrund der immer noch sehr hohen Inzidenzen durch die Omikron-Variante des Corona-Virus hat der Verwaltungsvorstand der Kreisverwaltung eine FFP2-Maskenpflicht in der ständigen Impfstelle beschlossen. Diese gilt für Besucher ab 14 Jahren. Besucher zwischen 6 und 13 Jahren müssen eine medizinische Maske tragen. Weitere Informationen auf der Webseite www.kreis-soest.de/impfen, telefonisch unter der Rufnummer 02921/303060 oder per E-Mail unter der Adresse covid-impfungen@kreis-soest.de.