Bundeswehr unterstützt erneut Gesundheitsamt

Soldaten aus Ahlen zur Kreisverwaltung Soest abgeordnet

Kreis Soest. (kso.2021.12.01.701.tw/-rn) Das Gesundheitsamt erhält wieder Unterstützung bei der Kontaktpersonennachverfolgung durch die Bundeswehr. Acht Soldaten aus der Westfalen-Kaserne in Ahlen unter der Leitung von Oberfeldwebel Tobias Herzig als Truppführer traten am Mittwoch, 1. Dezember, im Soester Kreishaus ihren Dienst an. Sie gehören zum Aufklärungsbataillon 7, das der Panzerbrigade 21 in Augustdorf unterstellt ist, und wurden zunächst für zwei Wochen abgeordnet.

Begrüßung
Kreisdirektor Volker Topp (r.) und Dezernentin Ricarda Oberreuter (2. v. r.) haben am Mittwoch, 1. Dezember, acht Soldaten der Bundeswehr aus Ahlen unter der Leitung von Oberfeldwebel Tobias Herzig (4. v. r.) begrüßt, die das Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonenverfolgung in der vierten Welle der Corona-Pandemie unterstützen werden. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Gesundheitsamt erhält wieder Unterstützung bei der Kontaktpersonennachverfolgung durch die Bundeswehr. Acht Soldaten aus der Westfalen-Kaserne in Ahlen unter der Leitung von Oberfeldwebel Tobias Herzig als Truppführer traten am Mittwoch, 1. Dezember, im Soester Kreishaus ihren Dienst an. Sie gehören zum Aufklärungsbataillon 7, das der Panzerbrigade 21 in Augustdorf unterstellt ist, und wurden zunächst für zwei Wochen abgeordnet. |

Kreisdirektor Volker Topp hieß die kleine Truppe willkommen und betonte: „Die Hilfe der Bundeswehr kommt angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen einmal mehr zur rechten Zeit und sichert die Arbeit unseres Gesundheitsamtes bei der Kontaktpersonenverfolgung.“ Angesichts der sich zuspitzenden Lage in der vierten Corona-Welle gelte es nun, gemeinsam alles dafür zu tun, um die Kontaktpersonenverfolgung aufrecht zu erhalten und die Pandemie dadurch weiterhin wirksam bekämpfen zu können. Die Abordnung sei erneut sehr schnell und unbürokratisch erfolgt. Bereits wenige Tage, nachdem der Krisenstab sich an das Kreisverbindungskommando unter Leitung von Oberstleutnant Klaus Eifler gewandt habe, sei die Zusage eingegangen. Die Unterstützung der Bundeswehr bedeute eine Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die bei der Kontaktpersonenverfolgung derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt seien. Die zusätzliche Hilfe der Bundeswehr sei angesichts der vierten Welle unerlässlich.

Die Soldaten versehen ihren Dienst in frisch renovierten Büros, die zurzeit leer stehen und über mit IT und Telefon ausgestattete Arbeitsplätze verfügen. Da sie werktäglich zwischen Ahlen und Soest pendeln, war eine Unterbringung nicht erforderlich. Verpflegt werden die Bundeswehrangehörigen durch die Kreishaus-Kantine. Unterstützt werden die Soldaten von Oberstleutnant Klaus Eifler und Oberstabsfeldwebel Alfons Levenig vom Kreisverbindungskommando.