Ausgezeichnet mobil

Projekt „Smart4You“ gewinnt im Bundeswettbewerb

Kreis Soest (kso.2021.10.29.633.hs) Ein gutes Konzept und die richtige Herangehensweise – am 28. Oktober 2021 wurde das Projekt Smart4You, das der Kreis Soest unter anderem in enger Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) und den Gemeinden Bad Sassendorf und Möhnesee sowie der Stadt Soest durchgeführt hat, für die gelungene Kooperation zur Verbesserung der Mobilität im Wettbewerb „Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen“ ausgezeichnet.

Große Freude
Über die Auszeichnung des Projektes „Smart4You“ im Bundeswettbewerb „Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen“ freuen sich Hanna Schulte, Andreas Rathöfer, Gunnar Wolters und Abteilungsleiter Jörn Peters. Foto: Waldemar Janzen/ Kreis Soest

gutes Konzept und die richtige Herangehensweise – am 28. Oktober 2021 wurde das Projekt Smart4You, das der Kreis Soest unter anderem in enger Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG) und den Gemeinden Bad Sassendorf und Möhnesee sowie der Stadt Soest durchgeführt hat, für die gelungene Kooperation zur Verbesserung der Mobilität im Wettbewerb „Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen“ ausgezeichnet. |

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hatten den Wettbewerb im Programm Region gestalten initiiert. Mobil zu sein ist Voraussetzung, um am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Um Mobilitätsprobleme zu lösen, sind Kooperationen oft entscheidend, gerade in ländlichen Regionen. Der Kreis Soest und seine Projektpartner wissen beides und haben daher ihr Projekt Smart4You eingereicht:

Der Kerngedanke von Smart4You war es, ein breiteres touristisches Angebot zu schaffen und die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kreis Soest insbesondere für Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen noch besser zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt des Projektes stand die Vision, dass alle Angebote und Mobilitätsketten, welche von mobilitäts- und sinneseingeschränkten Menschen genutzt werden, einen Mehrwert für Jedermann bilden. Die im Projekt umgesetzten Entwicklungen stehen in der App „mobil info“ der RLG zur Verfügung.

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung, Verkehr und Verwaltung hatte aus 45 Bewerbungen die 20 besten in Kooperation umgesetzten Mobilitätsprojekte ausgewählt. Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im BMI, lobt das Engagement der Gewinnerinnen und Gewinner: „Die im Wettbewerb ausgezeichneten Kooperationsprojekte gehen voran und zeigen bundesweit, wie Mobilität aussehen kann! Hier ist die Zukunft schon in die Praxis eingezogen. Das wollen wir würdigen und wir wollen zum Nachahmen animieren!“

Das Projekt Smart4You gehört zu den drei besten Projekten und wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Zukünftig wird daher das Projekt als „Gutes Beispiel“ mit einem Kurzfilm im Online-Nachschlagewerk für Mobilitätslösungen Mobilikon vorgestellt. „Die erfolgreich umgesetzten Kooperationsprojekte können auch in anderen Kommunen Schule machen“, ergänzt der Leiter des BBSR, Dr. Markus Eltges. „Mobilikon zeigt an diesen und vielen weiteren Beispielen, wie solche Maßnahmen die Mobilität vor Ort verbessern. Das Online-Nachschlagewerk beschreibt die Maßnahmen sehr anschaulich, um Verantwortliche in Kommunen bei der Umsetzung ähnlicher Projekte zu unterstützen.“

Dr. Jürgen Wutschka, Dezernent des Kreises Soest, freut sich über die Auszeichnung und sieht sie als Ansporn: „Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mobilität im Kreis Soest wird von uns, auch unter Einsatz von Fördermitteln intensiv betrieben. Wichtig ist uns hier besonders die Berücksichtigung der Bedürfnisse sinnes- und mobilitätseingeschränkter Personen. Wir setzen dafür eigens entwickelte Hardware in unseren Fahrzeugen ein und ermöglichen so eine barrierefreie Interaktion zwischen Fahrgast und Fahrzeug über das Smartphone. Die Auszeichnung motiviert uns natürlich, unsere Arbeit in Sachen nachhaltige und inklusive Mobilität fortzusetzen.“