Unfallschwerpunkt an der B516 / K8 in Ense erhält Lichtsignalanlage

Unfallkommission des Kreises Soest entscheidet und leitet auch Sofortmaßnahmen ein

Kreis Soest (kso.2021.09.29.569.ck) Gestern tagte die Unfallkommission des Kreises Soest. Schwerpunkt war die Unfallstelle an der B516, die allein in 2020 für drei Unfälle und im August 2021 für einen Verkehrsunfall mit Todesfolge sorgte. Nach sorgfältiger Prüfung entschied die Kommission, den Verkehrsknotenpunkt mit einer Lichtsignalanlage verkehrssicher umzugestalten. Hierfür ist eine Planung für die Verkehrstechnik und den Straßenbau notwendig.

tern tagte die Unfallkommission des Kreises Soest. Schwerpunkt war die Unfallstelle an der B516, die allein in 2020 für drei Unfälle und im August 2021 für einen Verkehrsunfall mit Todesfolge sorgte. Nach sorgfältiger Prüfung entschied die Kommission, den Verkehrsknotenpunkt mit einer Lichtsignalanlage verkehrssicher umzugestalten. Hierfür ist eine Planung für die Verkehrstechnik und den Straßenbau notwendig. |

Als Sofortmaßnahme wird an der B516-Gefahrenstelle die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h reduziert. Sogenannte Bischofsmützen (Straßenbau) zur Markierung der nichtüberfahrbaren Sperrflächen werden zudem in Höhe des Rechtsabbiegers nach Niederense aufgebracht. Hierdurch werden riskante Überholmanöver verhindert.

Eine alternative Umgestaltung des Knotenpunktes durch einen Kreisverkehr wird von den Fachleuten der Unfallkommission als ungünstig angesehen. Zum einen aufgrund von Platzmangel, zum anderen können Schwerlastverkehre und Großraumtransporte einen klassischen Kreuzungspunkt mit Lichtsignalanlage besser befahren als einen Kreisverkehr (Mittelinsel).

Mit dieser Entscheidung ist sich die Unfallkommission sicher: Die Kombination der kurzfristigen Maßnahmen und die darauf folgende Einrichtung einer Lichtsignalanlage werden die Kreuzung nachhaltig verkehrssicherer machen.

Die Unfallkommission setzt sich zusammen aus Verkehrsfachleuten des Kreises Soest, der Kreispolizeibehörde, der Bezirksregierung Arnsberg und des Landesbetriebes Straßenbau NRW. Sie tagt in regelmäßigen Abständen und berät dort über sogenannte Unfallhäufungsstellen. Die Unfallursachen werden diskutiert. Daraufhin werden Maßnahmen getroffen, die verkehrliche Anpassungen mit sich bringen. Die Umsetzung der Maßnahmen dient der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer.