Pflichtumtausch für ältere Führscheine

Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 müssen Fahrerlaubnis umtauschen

Kreis Soest (kso.2021.08.25.482.as/tw) Die Kreisverwaltung Soest erinnert daran, dass zum 19. Januar 2022 die grauen Führerscheine aller Personen der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 ungültig werden. Das betrifft rund 14.500 Führerscheine, die in diesem Jahr noch ersetzt werden müssen. Die Abteilung „Kfz-Zulassungen und Fahrerlaubnisse“ bittet daher dringend diese Geburtsjahrgänge darum, einen Antrag für einen neuen Kartenführerschein zu stellen. Der Kreis Soest empfiehlt, den Umtausch des Führerscheines postalisch zu beantragen.

Stichtag 19. Januar 2022
Alte Führerscheine, die sogenannten „grauen Lappen“, der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 werden am 19. Januar 2022 ungültig und müssen bis dahin bei der Abteilung „Kfz-Zulassungen und Fahrerlaubnisse“ des Kreises Soest umgetauscht werden. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

So kann die Bearbeitung terminunabhängig erfolgen und persönliche Kontakte werden vor dem Hintergrund der Coronasituation möglichst vermieden. Das Antragsformular sowie weitergehende Informationen hat der Kreis Soest auf seiner Homepage veröffentlicht: Stichwort „Umtausch einer deutschen Fahrerlaubnis“ in die Suchmaske eingeben. Ein Führerscheinumtausch kann auch in den Zulassungsstellen Lippstadt und Soest beantragt werden. Dazu ist aber eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der Telefon-Nummer 02921/300 oder auf der Internetseite des Kreises www.kreis-soest.de/online-terminvergabe erforderlich. Es stehen allerdings nur begrenzt Termine zur Verfügung.

Hintergrund: In den kommenden Jahren müssen die grauen und rosafarbenen „Lappen“ nach und nach in den neuen EU-Führerschein umgetauscht werden. Die Umtauschfrist für Geburtsjahrgänge vor 1953 läuft am 19. Januar 2033 ab, für die Geburtsjahrgänge von 1953 bis 1958 am 19. Januar 2022, für die Geburtsjahrgänge von1959 bis 1964 am 19. Januar 2023, für die Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970 am 19. Januar 2024 und für die Geburtsjahrgänge 1971 und später am 19. Januar 2025. „Alle derzeit noch nicht betroffenen Fahrerlaubnisinhaber/Führerscheininhaber sollten in diesem Jahr möglichst keinen Antrag stellen“, bittet Anne Schlottmann, Leiterin der Abteilung Kfz-Zulassungen und Fahrerlaubnisse, um eine Überlastung der Zulassungsstellen zu vermeiden.