Medikamente aus dem Internet

Wenn man Arzneimittel über das Internet bestellt, sollte man sich vergewissern, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Es werden nicht nur ganze Internetseiten gefälscht, sondern auch Arzneimittel, die dann unter Umständen gesundheitsschädlich sind. Auf jeden Fall sollten im Impressum die Angaben zu Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und zur Bezeichnung der Aufsichtsbehörde vollständig sein.
Warenkorb voller Medikamente vor Tastatur mit Maus. Foto: © fotoknips - Fotolia.com
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Arzneimittel sind Waren besonderer Art. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch treten oftmals Nebenwirkungen auf und ihre Anwendung ist somit auch mit Risiken verbunden. Deshalb sind sie erklärungsbedürftig und dürfen in Deutschland grundsätzlich nur in Apotheken beziehungsweise von Apotheken an Endverbraucher abgegeben werden. Deutsche Versandapotheken benötigen eine behördliche Genehmigung und sind beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information registriert.

Zusammenarbeit mit dem Zoll

Sendungen aus dem Ausland durchlaufen grundsätzlich eine Zollkontrolle. Sollte die Deklaration oder Aufmachung einer Sendung zweifelhaft sein, darf der Zoll solche Sendungen öffnen. Oftmals arbeiten Zoll und Gesundheitsamt zusammen, wenn es darum geht, abzuklären, ob es sich bei den fraglichen Produkten um einfuhrfähige Ware handelt. Handelt es sich um ein nicht einfuhrfähiges Arzneimittel, wird dieses vom Zoll eingezogen und vernichtet oder an den Absender zurückgesandt. So bleibt der Empfänger auf den Kosten für Ware und Versand sitzen. Außerdem kann auch ein Bußgeldverfahren gegen den Empfänger eingeleitet werden.

An dieser Stelle sei noch vor sogenannten "Wundermitteln" gewarnt. Besonders im Internet boomt das Geschäft mit der Hoffnung. Es wird gelogen und getäuscht und wichtige Informationen, zum Beispiel über die tatsächlichen Wirkungen und Nebenwirkungen, werden vorenthalten.

Links und Downloads

Rechtsgrundlagen

  • Apothekengesetz
  • Apothekenbetriebsordnung
  • Arzneimittelgesetz
  • Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel
  • Betäubungsmittelgesetz
  • Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

Ihre Ansprechpersonen

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