Kreisheimatpflege

Heimatpflege bedeutet, die regionale Kultur zu erhalten, zu gestalten und in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Im Kreis kümmern sich um diese Aufgabe der ehrenamtliche Kreisheimatpfleger, die ehrenamtlichen Ortsheimatpflegerinnen und pfleger in den Städten und Gemeinden und viele engagierte Vereine.

Ein großes Projekt der Kreisheimatpflege der jüngeren Vergangenheit ist der Erlebnisführer "Kulturlandschaft Hellweg" mit acht interessanten Rad- und Wanderrouten links und rechts des Hellweges. Auf den Routen liegen wesentliche Punkte der Kulturgeschichte des Kreises. Die in den vergangenen Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft des Hellweg-Raumes wird so direkt erfahr- und begehbar!

Kreisheimatpfleger

Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest
Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest

Der Kreisheimatpfleger Soest wird durch die Vertreterinnen/-vertreter der im Kreis ansässigen Heimatvereine sowie durch die Ortsheimatpflegerinnen und -pfleger im Kreisgebiet gewählt. Der aktuelle Kreisheimatpfleger, Herr Norbert Dodt, ist im April 2018 für die Dauer von fünf Jahren gewählt worden.

Norbert Dodt ist 1954 geboren, verheiratet, hat vier erwachsene Kinder und lebt im zu Soest gehörenden Dorf Ampen. Beruflich hat er als Verwaltungsbeamter bei der Bezirksregierung Arnsberg gearbeitet und übt jetzt die Funktion des Hausmannes aus.

In der Heimatpflege ist Norbert Dodt seit 2005 tätig, seit 2008 ist er der Ortsheimatpfleger seines Dorfes Ampen und von 2010 bis 2018 war er der Stellvertreter seines Vorgängers im Amt des Kreisheimatpflegers.

Kontakt:
Telefon: 02921 65583
Mobil: 0171 1665583
E-Mail: kreisheimatpfleger-soest@t-online.de oder  khp-so@t-online.de

Aufgaben

Zu den Aufgaben des Kreisheimatpflegers zählen:

  • Natur und Landschaft,
  • Ortsgeschichte,
  • Bodendenkmalpflege,
  • Baudenkmalpflege,
  • Baupflege,
  • Volkskunde,
  • Schrifttum,
  • Niederdeutsche Sprachpflege,
  • Jugendarbeit,
  • Zusammenarbeit mit den Schulen.

Vom Kreisheimatpfleger wird zweimal jährlich das Mitteilungsblatt "Heimatpflege im Kreis Soest" und einmal jährlich ein Jahresbericht veröffentlicht. Zu einer Frühjahrs- und Herbstsitzung lädt der Kreisheimatpfleger jeweils die Heimatvereine und die Ortsheimatpflegerinnen und -pfleger ein.

Zum Begriff "Heimat"

Freigerichtsplatz mit alter Linde in Büecke". Foto: M. Schauerte.
Freigerichtsplatz mit alter Linde in Büecke". Foto: M. Schauerte.

Heimat, ein Begriff der seit einiger Zeit wieder "hoch im Kurs steht". So scheint es jedenfalls, wenn man in den - - Medien die Berichte verfolgt. Auch die Politik hat das Wort wieder aufgegriffen. Gibt es doch jetzt in Berlin und auch in Düsseldorf ein Heimatministerium. Fast scheint es so, als werde bei Veröffentlichungen und Reden die "Heimat" nur noch von der allgegenwertigen "Digitalisierung" verdrängt und vom ersten Platz der auf jeden Fall zu verwendenden Würdigungen zurück gehalten. 

Die Kreisheimatpflege setzt sich zeit- und trendlos, seit Jahrzehnten für die regionalen Belange der Heimat ein. Dabei steht "Heimat" für die hier anzutreffende Kultur, für die Menschen im Kreis Soest. So wird die aktuelle Entwicklung beobachtet und begleitet sowie auch die geschichtliche Entstehung erforscht und deutlich gemacht. Insbesondere die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen trägt dazu bei, dass örtliche Kultur (gleich welcher Art: Bau-, Industrie-, Siedlungs-, Schrift-, Musik-, …) transparenter sowie verständlicher wird.

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