- 1: Service + Info
- 2: Was macht der Kreis?
- 3: Bekanntmachungen + Ausschreibungen
- 4: Stellenangebote
- 5: Ausbildung beim Kreis Soest
- 6: Moderne Kreisverwaltung
- 7: Auto + Verkehr
- 8: Bauen + Wohnen + Kataster
- 9: Gesundheit + Soziales
- 10: Jugend + Familie
- 11: Natur + Landschaft + Wasser + Abfall
- 12: Rettungsdienst + Feuer- und Katastrophenschutz
- 13: Schule + Weiterbildung + Sport
- 14: Sicherheit + Ordnung
- 15: Tierhaltung + Lebensmittel
- 16: Ehrenamt
- 17: Ideenbörse
- 18: Integration von Migranten
- 19: Zensus 2011
- 20: Kantine "Zum Amtsschimmel"
- 21: Mitpendler.de
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50 Jahre Naturpark: Sonne lockte 1.000 Gratulanten
Eine Attraktion nicht nur für Kinder war bei der der Geburtstagsfeier des Arnsberger Waldes im Rüthener Bibertal Falkner Karsten Herting mit seiner Uhu-Dame Angela Merkel. Foto: Naturpark Arnsberger Wald
Redner lobten Angebote und Infrastruktur des Arnsberger Waldes
Pressemeldung vom 10.10.2011
Kreis Soest/Hochsauerlandkreis (kso.2011.10.10.446.-rn). Vielleicht lag es auch daran, dass der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker in seiner Funktion als Naturpark-Botschafter ein Grußwort verlesen ließ. Petrus spielte jedenfalls mit und der Naturpark Arnsberger Wald konnte am Sonntag, 9. Oktober 2011, sein 50-jähriges Bestehen im Rüthener Bibertal bei Sonnenschein feiern und eine stattliche Zahl von Gratulanten begrüßen.
Rund 1.000 Besucher fanden sich zur Geburtstagsfeier rund um die extra aufgebaute Bühne und das errichtete kleine Zeltdorf ein. Sie erfuhren, dass nicht nur die hohe Geistlichkeit für den Naturpark wirbt. Auch Frauenschwarm Stefan Gödde, Moderator des Pro-Sieben-Wissenmagazins Galileo mit Rüthener Wurzeln, überbrachte seine guten Wünsche für den Jubilar persönlich. Er hält die Fahne des Naturpark genauso hoch wie zum Beispiel Heinz Wiemer, langjähriger Wegewart und -zeichner vom SGV Nuttlar, oder Klaus-Dieter Hötte, Ranger des Naturparks.
Kreisdirektor Dirk Lönnecke würdigte in seinem Grußwort die Leistung der ehemaligen und aktuellen Aktivisten des Naturparks Arnsberger Wald. Sie hätten eine Mammutaufgabe gestemmt und es geschafft, Naturschutz und Besucherströme in Einklang zu bringen. Rudolf Heinemann, erster Vizelandrat des Hochsauerlandkreises, stellte den touristischen Mehrwert heraus, den der Naturpark Arnsberger Wald durch Waldroute, Lörmecketurm und zwei LIFE-Projekte generiere. Auch Rüthens Bürgermeister Peter Weiken sparte nicht mit Lob am Angebot und an der Infrastruktur des Geburtstagskinds, von denen Rüthen profitiere. Er sei stolz auf den Naturpark, betonte er.
Das Bläsercorps Hegering Rüthen sorgte musikalische Zwischentönen des. Bekannte regionale Unternehmen zeigten an verschiedenen Ständen, wie man mit Know-how, Innovationsfreude und Heimatverbundenheit nachhaltige Produkte entwickelt, die erfolgreich am Markt bestehen oder diesen sogar anführen. Unter anderem mit dabei waren: SWL Tischlerplatten, Kleeschulte Erden & Energie und Sägerwerk Fisch. Die Stadt Rüthen demonstierte, wie man mit weltgrößten Harvester Holz im Wald erntet.
Um die Themen Natur und Freizeit ging es an den Ständen des Naturparks Arnsberger Wald, der Stadt Rüthen, des Bilsteintal e. V. und der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft. Attraktionen für Kinder boten Falkner Karsten Herting mit seiner Uhu-Dame Angela Merkel, Mundwerker Michel Klute, die Ranger des Landesbetriebes Forst und Holz und das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee (Liz).
Zwei Integrationsbetriebe sorgten auf Einladung des Naturparks zu familienfreundlichen Preisen für das leibliche Wohl. Der INI-Gutshof Warstein servierte Bio-Speisen und die Josefs-Brauerei aus Bigge-Olsberg steuerte die Getränke bei. Blechkuchen verkauften die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse des Friedrich-von-Spee-Gymnasiums in Rüthen zugunsten des Fördervereins ihrer Schule. Kräftig unterstützt werden sie dabei von der Pfadfinderschaft Rüthen, die fair gehandelten Kaffee, Kakao, Biomilch und Biofrüchtetee anbot und ein Stockbrotbacken organisierte.
Hintergrund:
Der Naturpark Arnsberger Wald ist einer von derzeit 103 Naturparken in Deutschland. 1961 gegründet diente er zunächst der Lenkung der Besucherströme, denn der wirtschaftliche Aufschwung, die wachsende Mobilität und der Wunsch, das Leben zu genießen, trieben die Menschen des damals noch stark von Bergbau und Schwerindustrie geprägten Ruhrgebiets hinaus in die nahe gelegene Natur des Arnsberger Waldes. Eine riesige wirtschaftliche Chance für die Region - voller Herausforderungen. Schließlich galt es auch dem Naturschutz gerecht zu werden, die Interessen von Land-, Forst-, Wasser- und Jagdwirtschaft zu berücksichtigen und die Kreise Arnsberg, Soest und Meschede, ihre Städte und Gemeinden, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, den Waldbauernverband, den Sauerländer Gebirgsverein, den Ruhrtalsperrenverein und weitere Behörden und Vereine zu einem langfristig angelegten, gemeinsamen Handeln zu bewegen. Kein leichtes Unterfangen, bedenkt man, dass 50 Prozent der zunächst 211 Quadratkilometer großen Waldfläche aus Privatwald bestanden, 28,8 Prozent aus Staatswald, 20,4 Prozent aus Kommunalwald und 0,8 Prozent dem Ruhrtalsperrenverband gehörten. Doch die Herkulesaufgabe gelang. Nach zwei Jahren der konstruktiven Diskussion und Abstimmung wurde der Zweckverband Arnsberger Wald am 10. Dezember 1961 rechtskräftig: die Voraussetzungen für eine öffentliche Förderung waren geschaffen und auch der gesetzliche Auftrag, Natur und Landschaft zu schützen, Erholungsmöglichkeiten für den Menschen zu bieten, Umweltangebote zu entwickeln und eine nachhaltige Regionalentwicklung zu unterstützen.
Was ist ein Naturpark?
Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten, in denen die Natur sich möglichst ungestört durch menschliche Einflüsse entwickeln soll, verstehen sich Naturparke als vom Menschen geprägte Kulturlandschaften. Ihre spezifischen, artenreichen Lebensräume und Biotope fußen auf einer oft jahrhundertelangen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung der Natur und hätten sich ohne den mehr oder weniger extensiven Eingriff des Menschen in dieser Form nie entwickelt.
Steckbrief Naturpark Arnsberger Wald
1 von 14 Naturparken in NRW bzw. von 103 in Deutschland / 1961 gegründet / Gesamtfläche: 482 km² - davon 302 km² im Kreis Soest und 180 km² im Hochsauerlandkreis / Lage: Südrand der Westfälischen Bucht - Haarstrang - Möhnetal - Ruhrtal / Flächenstruktur: 70 % Wald, 9% Grünland, 12 % Acker, 6 % Siedlungsfläche, 3 % Gewässer / 65 % Landschaftsschutzgebiet, 20 % Naturschutzgebiet / 20 % FFH-Gebiete, 6 % EU-Vogelschutzgebiet / Waldzusammensetzung: 70 % Laubwald, 30 % Nadelwald / Mehr als 2/3 des Arnsberger Waldes sind in Staats- und Kommunalbesitz. / Möhnesee: flächengrößter Stausee NRWs / Träger des Zweckverbandes sind der Kreis Soest und der Hochsauerlandkreis. / Das Land NRW unterstützt den Naturpark jährlich mit Fördergeldern.
Kreis Soest/Hochsauerlandkreis (kso.2011.10.10.446.-rn). Vielleicht lag es auch daran, dass der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker in seiner Funktion als Naturpark-Botschafter ein Grußwort verlesen ließ. Petrus spielte jedenfalls mit und der Naturpark Arnsberger Wald konnte am Sonntag, 9. Oktober 2011, sein 50-jähriges Bestehen im Rüthener Bibertal bei Sonnenschein feiern und eine stattliche Zahl von Gratulanten begrüßen.
Rund 1.000 Besucher fanden sich zur Geburtstagsfeier rund um die extra aufgebaute Bühne und das errichtete kleine Zeltdorf ein. Sie erfuhren, dass nicht nur die hohe Geistlichkeit für den Naturpark wirbt. Auch Frauenschwarm Stefan Gödde, Moderator des Pro-Sieben-Wissenmagazins Galileo mit Rüthener Wurzeln, überbrachte seine guten Wünsche für den Jubilar persönlich. Er hält die Fahne des Naturpark genauso hoch wie zum Beispiel Heinz Wiemer, langjähriger Wegewart und -zeichner vom SGV Nuttlar, oder Klaus-Dieter Hötte, Ranger des Naturparks.
Kreisdirektor Dirk Lönnecke würdigte in seinem Grußwort die Leistung der ehemaligen und aktuellen Aktivisten des Naturparks Arnsberger Wald. Sie hätten eine Mammutaufgabe gestemmt und es geschafft, Naturschutz und Besucherströme in Einklang zu bringen. Rudolf Heinemann, erster Vizelandrat des Hochsauerlandkreises, stellte den touristischen Mehrwert heraus, den der Naturpark Arnsberger Wald durch Waldroute, Lörmecketurm und zwei LIFE-Projekte generiere. Auch Rüthens Bürgermeister Peter Weiken sparte nicht mit Lob am Angebot und an der Infrastruktur des Geburtstagskinds, von denen Rüthen profitiere. Er sei stolz auf den Naturpark, betonte er.
Das Bläsercorps Hegering Rüthen sorgte musikalische Zwischentönen des. Bekannte regionale Unternehmen zeigten an verschiedenen Ständen, wie man mit Know-how, Innovationsfreude und Heimatverbundenheit nachhaltige Produkte entwickelt, die erfolgreich am Markt bestehen oder diesen sogar anführen. Unter anderem mit dabei waren: SWL Tischlerplatten, Kleeschulte Erden & Energie und Sägerwerk Fisch. Die Stadt Rüthen demonstierte, wie man mit weltgrößten Harvester Holz im Wald erntet.
Um die Themen Natur und Freizeit ging es an den Ständen des Naturparks Arnsberger Wald, der Stadt Rüthen, des Bilsteintal e. V. und der Rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft. Attraktionen für Kinder boten Falkner Karsten Herting mit seiner Uhu-Dame Angela Merkel, Mundwerker Michel Klute, die Ranger des Landesbetriebes Forst und Holz und das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee (Liz).
Zwei Integrationsbetriebe sorgten auf Einladung des Naturparks zu familienfreundlichen Preisen für das leibliche Wohl. Der INI-Gutshof Warstein servierte Bio-Speisen und die Josefs-Brauerei aus Bigge-Olsberg steuerte die Getränke bei. Blechkuchen verkauften die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse des Friedrich-von-Spee-Gymnasiums in Rüthen zugunsten des Fördervereins ihrer Schule. Kräftig unterstützt werden sie dabei von der Pfadfinderschaft Rüthen, die fair gehandelten Kaffee, Kakao, Biomilch und Biofrüchtetee anbot und ein Stockbrotbacken organisierte.
Hintergrund:
Der Naturpark Arnsberger Wald ist einer von derzeit 103 Naturparken in Deutschland. 1961 gegründet diente er zunächst der Lenkung der Besucherströme, denn der wirtschaftliche Aufschwung, die wachsende Mobilität und der Wunsch, das Leben zu genießen, trieben die Menschen des damals noch stark von Bergbau und Schwerindustrie geprägten Ruhrgebiets hinaus in die nahe gelegene Natur des Arnsberger Waldes. Eine riesige wirtschaftliche Chance für die Region - voller Herausforderungen. Schließlich galt es auch dem Naturschutz gerecht zu werden, die Interessen von Land-, Forst-, Wasser- und Jagdwirtschaft zu berücksichtigen und die Kreise Arnsberg, Soest und Meschede, ihre Städte und Gemeinden, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, den Waldbauernverband, den Sauerländer Gebirgsverein, den Ruhrtalsperrenverein und weitere Behörden und Vereine zu einem langfristig angelegten, gemeinsamen Handeln zu bewegen. Kein leichtes Unterfangen, bedenkt man, dass 50 Prozent der zunächst 211 Quadratkilometer großen Waldfläche aus Privatwald bestanden, 28,8 Prozent aus Staatswald, 20,4 Prozent aus Kommunalwald und 0,8 Prozent dem Ruhrtalsperrenverband gehörten. Doch die Herkulesaufgabe gelang. Nach zwei Jahren der konstruktiven Diskussion und Abstimmung wurde der Zweckverband Arnsberger Wald am 10. Dezember 1961 rechtskräftig: die Voraussetzungen für eine öffentliche Förderung waren geschaffen und auch der gesetzliche Auftrag, Natur und Landschaft zu schützen, Erholungsmöglichkeiten für den Menschen zu bieten, Umweltangebote zu entwickeln und eine nachhaltige Regionalentwicklung zu unterstützen.
Was ist ein Naturpark?
Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten, in denen die Natur sich möglichst ungestört durch menschliche Einflüsse entwickeln soll, verstehen sich Naturparke als vom Menschen geprägte Kulturlandschaften. Ihre spezifischen, artenreichen Lebensräume und Biotope fußen auf einer oft jahrhundertelangen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung der Natur und hätten sich ohne den mehr oder weniger extensiven Eingriff des Menschen in dieser Form nie entwickelt.
Steckbrief Naturpark Arnsberger Wald
1 von 14 Naturparken in NRW bzw. von 103 in Deutschland / 1961 gegründet / Gesamtfläche: 482 km² - davon 302 km² im Kreis Soest und 180 km² im Hochsauerlandkreis / Lage: Südrand der Westfälischen Bucht - Haarstrang - Möhnetal - Ruhrtal / Flächenstruktur: 70 % Wald, 9% Grünland, 12 % Acker, 6 % Siedlungsfläche, 3 % Gewässer / 65 % Landschaftsschutzgebiet, 20 % Naturschutzgebiet / 20 % FFH-Gebiete, 6 % EU-Vogelschutzgebiet / Waldzusammensetzung: 70 % Laubwald, 30 % Nadelwald / Mehr als 2/3 des Arnsberger Waldes sind in Staats- und Kommunalbesitz. / Möhnesee: flächengrößter Stausee NRWs / Träger des Zweckverbandes sind der Kreis Soest und der Hochsauerlandkreis. / Das Land NRW unterstützt den Naturpark jährlich mit Fördergeldern.
Kontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200
Halten als Aktivisten des Naturparks die Fahne des Arnsberger Waldes hoch: Das Naturparkteam mit Geschäftsführer Michael Matysiak (l.) sowie Sandra Bohnke (2. v. r.) und Birgit Kraft-Pankokle (3. v. r.). Moderatorin Marion Seemann (2. v. l.) stellte auch die Naturpark-Botschafter Klaus-Dieter Hötte (2. v. l.), Stefan Gödde (3. v. l.) und Heinz Wiemer (r.) vor. Foto: Naturpark Arnsberger Wald
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