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Gemeinsam helfen

Spielen nach der Vertragsunterzeichnung
Auch die Kinder des Familienzentrums "Am Rennweg" freuten sich über den Vertrag und luden die AHA-Mitarbeiter direkt zum Spielen in den Sandkasten ein: Cornelia Grützbach, Leiterin des Familienzentrums (v.l.), Gisela Strunk und Reinhard Helle (beide AHA). Foto: Elisabeth Nückel/AHA

Kooperation zwischen Familienzentrum und AHA entlastet Eltern

Pressemeldung vom 19.08.2010

Kreis Soest (kso.2010.08.19.351.aha.en). Bilden, betreuen, erziehen - das sind die klassischen Aufgaben der Kindergärten in Deutschland. Was sich jedoch so einfach anhört, hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Denn Kinderbetreuung wird heute nicht mehr als Einzelaufgabe gesehen. Inzwischen gehört die Beratung und Unterstützung der Eltern in allen Lebensphasen ebenso zu den Aufgaben der Erzieherinnen und Erzieher wie die Vermittlung von Informationen zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Arbeit und Erziehung.


Vor allem die noch jungen Familienzentren - von denen es im Kreis Soest 35 zertifizierte Einrichtungen gibt - haben die Aufgabe, Netzwerke für Eltern und Kinder zu schaffen und diese zielorientiert einzusetzen. "Unser Ziel ist es, Kinder individuell zu fördern, Familien umfassend zu beraten und zu unterstützen", schildert Cornelia Grützbach, Leiterin des Familienzentrums "Am Rennweg" in Bad Sassendorf. "Durch eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten Kooperationspartnern möchten wir den Familien schnell und unbürokratisch helfen können, wenn es darauf ankommt." Daher unterzeichnete Grützbach nun einen Kooperationsvertrag mit der Arbeit Hellweg Aktiv (AHA).

"Eine wesentliche Aufgabe der Familienzentren ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Und genau dies ist auch unser Ziel", so Reinhard Helle, Geschäftsführer der AHA. "Nicht selten scheitert die Arbeitsaufnahme einer Mutter oder eines Vaters an der fehlenden Kinderbetreuung. Mit dem Vertrag sichern wir uns in diesen Fällen gegenseitig unbürokratische Hilfe zu. Denn schließlich möchten wir, dass jede Familie unabhängig von staatlichen Unterstützungen leben kann." Um die Erzieherinnen und Erzieher über die Arbeit der AHA, die für die Leistungen des Zweiten Sozialgesetzbuches zuständig ist, zu informieren, planen die Partner für den kommenden Herbst Informationsveranstaltungen. "Uns ist wichtig, dass unsere Zusammenarbeit gelebt wird, denn nur so können wir die Eltern entlasten, und dies kommt letztendlich den Kindern zugute", sind sich die Vertragspartner einig.

Das Familienzentrum "Am Rennweg" betreut 68 Kinder im Alter von null bis sechs Jahre. Zusätzlich bietet es integrative Plätze für Kinder mit Behinderungen an. Neben der regulären Kinderbetreuung gibt es ein breites Förder- und Informationsangebot, so bestehen Kooperationen unter anderem zu Ergotherapeuten, Logopäden, einem Mehrgenerationenhaus und der Vermittlungsstelle für Leihomas.

Kontakt: Pressekontakt: Pressestelle AHA, Elisabeth Nückel, Tel.: 02921-106168
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