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08.02.2012
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08.02.2012
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Beteiligungsbericht erschienen
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08.02.2012
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07.02.2012
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07.02.2012
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06.02.2012
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Life-Projekt Möhneaue nimmt immer mehr Formen an
Internetauftritt und Flyer zum Stand der Maßnahme sind abrufbar
Pressemeldung vom 16.08.2010
Kreis Soest (kso.2010.08.16.346.fg). Die untere Landschaftsbehörde des Kreises Soest veröffentlicht den Stand des LIFE-PROJEKTES Möhneaue ausführlich und anschaulich nun im Internet unter www.moehne-life.de. Ein neuer Flyer stellt zusätzlich die Projektziele, die praktische Umsetzung und die Möglichkeiten der Teilnahme vor. Der Flyer ist auf der Internetseite abrufbar.
"Projektziel ist, typische Lebensräume und ihre Artengemeinschaften an der Möhne durch verschiedene Renaturierungsmaßnahmen zu fördern und für die Menschen l(i)ebenswert und erlebbar zu gestalten", macht die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Soest in ihrem Flyer deutlich.
Die Verwirklichung dieser Ziele erfordert vielfältige Renaturierungsmaßnahmen am Fließgewässer und in der Aue der Möhne. Dem Projektträger Kreis Soest und allen Projektpartnern, Hochsauerlandkreis, ABU Biologische Station, Landschaftsinformationszentrum, Naturschutzzentrum - Biologische Station - Hochsauerlandkreis e. V., ist wichtig, dass der Naturschutz dabei nicht gegen den Menschen gerichtet ist. Es soll eine gesunde Natur mit den Menschen für die Menschen geschaffen werden.
Gemeinsam mit den Partnern werden im Rahmen von "Möhne aktiv! - Machen Sie mit!" Veranstaltungen angeboten. Am 21. August 2010 findet eine Radexkursion unter dem Motto "Was hüpft und flattert an der Möhne?" unter der Leitung von Dr. Axel Schulte von der Biologischen Station Hochsauerlandkreis statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz an der B516 Möhnestraße nahe dem ehemaligen Bahnhof Scharfenberg. Die Radexkursion dauert zweieinhalb Stunden. Anmeldungen werden in der Biologischen Station unter Telefon 02977/1524 entgegengenommen.
Die Möhne zählt mit einer Länge von 65 km zu den größten Zuflüssen der Ruhr. Bei Brilon im Hochsauerland entspringend, durchfließt sie ihre von Weiden, Wiesen und Wäldern geprägtes Tal und mündet schließlich unterhalb der Möhnetalsperre bei Neheim in die Ruhr. Die Möhneaue ist von großer Bedeutung für den Schutz und den Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Die Möhne und ihre Aue wurden in der Vergangenheit stark verändert. Begradigungen, Verlegungen des Gewässers an den Talrand sowie die Entwässerung der Aue dienten einer besseren Bewirtschaftung der Flussniederung. Durch den Bau von Wehren wurde die Nutzung der Wasserkraft für den Mühlenbetrieb ermöglicht. Steinerne Ufersicherungen sollten gewährleisten, dass die Möhne ihr vorgegebenes Bett nicht verlässt. Diese Eingriffe haben bis heute weitreichende Konsequenzen für die Lebensraum- und Artenvielfalt in Fluss und Aue.
Naturnahe Gewässerstrukturen wie Kiesbänke als Laichplätze für Bachneunaugen oder Uferabbrüche als Brutplätze für Eisvögel fehlen vielerorts. Die Wehre bilden schwer überwindbare Wanderbarrieren für Bachforellen und andere Fließgewässerorganismen. Artenreiche Auewiesen mit Sumpfdotterblume und Wiesenknöterich sind inzwischen selten geworden.
Als Finanzierungsprogramm der Europäischen Union unterstützt LIFE die Umsetzung von Maßnahmen im Umwelt- und Naturschutz.
Weitere Informationen sind erhältlich bei Stephanie Terren, Kreis Soest, Abteilung Umwelt, Untere Landschaftsbehörde, Telefon 02921 302236, www.moehne-life.de.
Kreis Soest (kso.2010.08.16.346.fg). Die untere Landschaftsbehörde des Kreises Soest veröffentlicht den Stand des LIFE-PROJEKTES Möhneaue ausführlich und anschaulich nun im Internet unter www.moehne-life.de. Ein neuer Flyer stellt zusätzlich die Projektziele, die praktische Umsetzung und die Möglichkeiten der Teilnahme vor. Der Flyer ist auf der Internetseite abrufbar.
"Projektziel ist, typische Lebensräume und ihre Artengemeinschaften an der Möhne durch verschiedene Renaturierungsmaßnahmen zu fördern und für die Menschen l(i)ebenswert und erlebbar zu gestalten", macht die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Soest in ihrem Flyer deutlich.
Die Verwirklichung dieser Ziele erfordert vielfältige Renaturierungsmaßnahmen am Fließgewässer und in der Aue der Möhne. Dem Projektträger Kreis Soest und allen Projektpartnern, Hochsauerlandkreis, ABU Biologische Station, Landschaftsinformationszentrum, Naturschutzzentrum - Biologische Station - Hochsauerlandkreis e. V., ist wichtig, dass der Naturschutz dabei nicht gegen den Menschen gerichtet ist. Es soll eine gesunde Natur mit den Menschen für die Menschen geschaffen werden.
Gemeinsam mit den Partnern werden im Rahmen von "Möhne aktiv! - Machen Sie mit!" Veranstaltungen angeboten. Am 21. August 2010 findet eine Radexkursion unter dem Motto "Was hüpft und flattert an der Möhne?" unter der Leitung von Dr. Axel Schulte von der Biologischen Station Hochsauerlandkreis statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz an der B516 Möhnestraße nahe dem ehemaligen Bahnhof Scharfenberg. Die Radexkursion dauert zweieinhalb Stunden. Anmeldungen werden in der Biologischen Station unter Telefon 02977/1524 entgegengenommen.
Die Möhne zählt mit einer Länge von 65 km zu den größten Zuflüssen der Ruhr. Bei Brilon im Hochsauerland entspringend, durchfließt sie ihre von Weiden, Wiesen und Wäldern geprägtes Tal und mündet schließlich unterhalb der Möhnetalsperre bei Neheim in die Ruhr. Die Möhneaue ist von großer Bedeutung für den Schutz und den Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Die Möhne und ihre Aue wurden in der Vergangenheit stark verändert. Begradigungen, Verlegungen des Gewässers an den Talrand sowie die Entwässerung der Aue dienten einer besseren Bewirtschaftung der Flussniederung. Durch den Bau von Wehren wurde die Nutzung der Wasserkraft für den Mühlenbetrieb ermöglicht. Steinerne Ufersicherungen sollten gewährleisten, dass die Möhne ihr vorgegebenes Bett nicht verlässt. Diese Eingriffe haben bis heute weitreichende Konsequenzen für die Lebensraum- und Artenvielfalt in Fluss und Aue.
Naturnahe Gewässerstrukturen wie Kiesbänke als Laichplätze für Bachneunaugen oder Uferabbrüche als Brutplätze für Eisvögel fehlen vielerorts. Die Wehre bilden schwer überwindbare Wanderbarrieren für Bachforellen und andere Fließgewässerorganismen. Artenreiche Auewiesen mit Sumpfdotterblume und Wiesenknöterich sind inzwischen selten geworden.
Als Finanzierungsprogramm der Europäischen Union unterstützt LIFE die Umsetzung von Maßnahmen im Umwelt- und Naturschutz.
Weitere Informationen sind erhältlich bei Stephanie Terren, Kreis Soest, Abteilung Umwelt, Untere Landschaftsbehörde, Telefon 02921 302236, www.moehne-life.de.
Kontakt: Pressestelle Kreis Soest, Franca Großevollmer, Telefon 02921 302248
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