Vom Wert unberührter Natur für sauberes Wasser
Südwestlich von Rüthen-Kallenhardt befindet sich der neue Themenwanderweg "FliessWege". Folgende Informationstafeln stehen am Wegesrand: Tafel 1 "Die Lörmecke: Wasser, Wald und Steine"; Tafel 2 "Trinkwasser aus dem Massenkalk", Tafel 3 "Lesesteine: Interessantes am Wegesrand", Tafel 4 "Steinabbau und Trinkwassergewinnung", Tafel 5 "Einblicke ins urzeitliche Korallenriff", Tafel 6 "Die Lörmecke-Quellen: Aus dem Berg in die Leitung", Tafel 7 "Höhlen im Lörmecketal", Tafel 8 "Bachschwinden und Quellen", Tafel 9 "Lebensraum für Spezialisten", Tafel 10 "Historische Kulturlandschaft", Tafel 11 "Hohler Stein - Geschichte und Archäologie", Tafel 12 "Die Lörmecke: Portrait eines Baches".
Lörmecke-Wasserwerk weiht Themenwanderweg "FliessWege" ein
Pressemeldung vom 18.06.2010
Kreis Soest (kso.2010.06.18.261.-rn). Mit einer Schar von Ehrengästen hat das Lörmecke-Wasserwerk, das in diesem Jahr auf ein 75-jähriges Bestehen zurückblickt, am Freitag, 18. Juni, in Rüthen-Kallenhardt den neuen Themenwanderweg "FliessWege" eingeweiht.
Im Verlauf der sechs Kilometer langen Rundstrecke befindet sich der Quellstollen, in dem jährlich 3,3 Mio. Kubikmeter Wasser gefasst und in das Versorgungsnetz des Lömecke-Wasserwerks eingeleitet werden. Dieses Wasser speist sich aus Niederschlägen und aus dem unterirdischen Zufluss von Fremdwasser. Gerade diese "FliessWege" sollen deutlich gemacht werden, so dass die Namensgebung für den Wanderweg nahe lag.
Ein Dutzend Informationstafeln am Wegesrand bietet den Besuchern alles Wissenswerte rund um dieses Vorkommen, die Kraft und den Nutzen des Wassers und erklärt die Topographie, die Geologie und die Historie der Region. Das gesamte Projekt wurde gemeinsam mit der Stadt Rüthen, den Stadtwerken Warstein, dem Naturpark Arnsberger Wald, der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU), der BUND-Ortsgruppe Lörmecketal, dem Heimatverein Kallenhardt und dem Büro für Landschaftsplanung B. Mestermann entwickelt.
Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Schladör erläuterte, warum das Lörmeck-Wasserwerk aus Anlass des Firmengeburtstages allen Bürgerinnen und Bürgern mit den "FliessWegen" ein "besonderes Geschenk" mache: "Wir wollen bewusst machen, wo unser Trinkwasser, wo das Lebensmittel Nummer 1 für 100.000 Einwohner im südlichen Soester Kreisgebiet herkommt, wo also die Lörmecke-Quelle entspringt. Die Rundstrecke setzt sich mit den unterschiedlichen Nutzungen der Natur und der Umwelt auseinander und unterstreicht dabei den Wert der unberührten Natur für eine qualitative und quantitative Versorgung mit sauberem gesundem Trinkwasser."
Das Lörmecke-Wasserwerk habe sich bereits als Sponsor für den Lörmecke-Turm engagiert, der einen grandiosen Rundblick über die unberührte Natur am Lörmecke-Bach und dem Lörmecke-Tal erlaubt. Dieser Turm solle aus Sicht der des Lörmecke-Wasserwerks als ein Zeichen für die Natur und Geologie im Raum Warstein stehen, welche die gesicherte Belieferung mit Trinkwasser in unserem Versorgungsgebiet möglich macht. Der Themenwanderweg "Fliesswege" in Rüthen-Kallenhardt sei nun eine weitere Gelegenheit, um Besucher, Wanderer und Touristen über die Herkunft des wertvollen Lebensmittels Nummer eins zu informieren und sie für die Bedeutung des sauberen Wassers für Menschen und Natur zu sensibilisieren. Schladör: "Der Lörmecke-Turm ist zu einem Ausflugsziel ersten Ranges und ein wirklicher Publikumsmagnet geworden, der nicht nur an Wochenenden wahre Heerscharen von Wanderern anzieht. Wenn unser rund sechs Kilometer langer Themenwanderweg in Zukunft nur einen Bruchteil davon anzieht, haben wir schon viel erreicht."
Bernhard Schladör drückte die Hoffnung aus, dass der Themenwanderweg "FliessWege" dazu beiträgt, allen beteiligten Behörden und allen Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft unmissverständlich klar zu machen, "was auf dem Spiel steht". Kompromissloser Grundwasserschutz von allen verantwortlichen Seiten sei dringend vonnöten, wiederholte er seinen bereits auf der Jubiläumsfeier am 11. Juni formulierten Appell. Für die Trinkwassergewinnung aus dem Warsteiner Massenkalk ergebe sich durch die geplanten Erweiterungen und Vertiefungen der ansässigen Steinabbaubetriebe ein erhebliches Gefährdungspotential. Schladör: "Würden gar Bestrebungen Realität, den Grundwasserhorizont zu unterschreiten, wäre aufgrund der geologischen Situation die Trinkwassergewinnung des Lörmecke Wasserwerks und der Stadtwerke im Warsteiner Massenkalk bedrohlich in Frage gestellt."
Kreis Soest (kso.2010.06.18.261.-rn). Mit einer Schar von Ehrengästen hat das Lörmecke-Wasserwerk, das in diesem Jahr auf ein 75-jähriges Bestehen zurückblickt, am Freitag, 18. Juni, in Rüthen-Kallenhardt den neuen Themenwanderweg "FliessWege" eingeweiht.
Im Verlauf der sechs Kilometer langen Rundstrecke befindet sich der Quellstollen, in dem jährlich 3,3 Mio. Kubikmeter Wasser gefasst und in das Versorgungsnetz des Lömecke-Wasserwerks eingeleitet werden. Dieses Wasser speist sich aus Niederschlägen und aus dem unterirdischen Zufluss von Fremdwasser. Gerade diese "FliessWege" sollen deutlich gemacht werden, so dass die Namensgebung für den Wanderweg nahe lag.
Ein Dutzend Informationstafeln am Wegesrand bietet den Besuchern alles Wissenswerte rund um dieses Vorkommen, die Kraft und den Nutzen des Wassers und erklärt die Topographie, die Geologie und die Historie der Region. Das gesamte Projekt wurde gemeinsam mit der Stadt Rüthen, den Stadtwerken Warstein, dem Naturpark Arnsberger Wald, der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU), der BUND-Ortsgruppe Lörmecketal, dem Heimatverein Kallenhardt und dem Büro für Landschaftsplanung B. Mestermann entwickelt.
Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Schladör erläuterte, warum das Lörmeck-Wasserwerk aus Anlass des Firmengeburtstages allen Bürgerinnen und Bürgern mit den "FliessWegen" ein "besonderes Geschenk" mache: "Wir wollen bewusst machen, wo unser Trinkwasser, wo das Lebensmittel Nummer 1 für 100.000 Einwohner im südlichen Soester Kreisgebiet herkommt, wo also die Lörmecke-Quelle entspringt. Die Rundstrecke setzt sich mit den unterschiedlichen Nutzungen der Natur und der Umwelt auseinander und unterstreicht dabei den Wert der unberührten Natur für eine qualitative und quantitative Versorgung mit sauberem gesundem Trinkwasser."
Das Lörmecke-Wasserwerk habe sich bereits als Sponsor für den Lörmecke-Turm engagiert, der einen grandiosen Rundblick über die unberührte Natur am Lörmecke-Bach und dem Lörmecke-Tal erlaubt. Dieser Turm solle aus Sicht der des Lörmecke-Wasserwerks als ein Zeichen für die Natur und Geologie im Raum Warstein stehen, welche die gesicherte Belieferung mit Trinkwasser in unserem Versorgungsgebiet möglich macht. Der Themenwanderweg "Fliesswege" in Rüthen-Kallenhardt sei nun eine weitere Gelegenheit, um Besucher, Wanderer und Touristen über die Herkunft des wertvollen Lebensmittels Nummer eins zu informieren und sie für die Bedeutung des sauberen Wassers für Menschen und Natur zu sensibilisieren. Schladör: "Der Lörmecke-Turm ist zu einem Ausflugsziel ersten Ranges und ein wirklicher Publikumsmagnet geworden, der nicht nur an Wochenenden wahre Heerscharen von Wanderern anzieht. Wenn unser rund sechs Kilometer langer Themenwanderweg in Zukunft nur einen Bruchteil davon anzieht, haben wir schon viel erreicht."
Bernhard Schladör drückte die Hoffnung aus, dass der Themenwanderweg "FliessWege" dazu beiträgt, allen beteiligten Behörden und allen Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft unmissverständlich klar zu machen, "was auf dem Spiel steht". Kompromissloser Grundwasserschutz von allen verantwortlichen Seiten sei dringend vonnöten, wiederholte er seinen bereits auf der Jubiläumsfeier am 11. Juni formulierten Appell. Für die Trinkwassergewinnung aus dem Warsteiner Massenkalk ergebe sich durch die geplanten Erweiterungen und Vertiefungen der ansässigen Steinabbaubetriebe ein erhebliches Gefährdungspotential. Schladör: "Würden gar Bestrebungen Realität, den Grundwasserhorizont zu unterschreiten, wäre aufgrund der geologischen Situation die Trinkwassergewinnung des Lörmecke Wasserwerks und der Stadtwerke im Warsteiner Massenkalk bedrohlich in Frage gestellt."
Kontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200
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