Förderantrag Breitbandausbau unterzeichnet

Nach Genehmigung und Ausbau weitere 10.071 Haushalte mit Glasfasertechnologie zukunftssicher versorgt

Glasfaser kann kommen
Die Glasfaser im Kreis Soest kann kommen. Der endgültige Förderantrag ist unterzeichnet und eingereicht. Symbolfoto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 28.03.2018 10:00

Kreis Soest (kso.2018.03.28.139.ch/tw). Landrätin Eva Irrgang hat am Montag, 26. März 2018, den endgültigen Förderantrag für den Breitbandausbau mit Bundesfördermitteln unterzeichnet. Nach der Genehmigung durch die Fördergeber von Bund und Land und dem Ausbau werden weitere 10.071 Haushalte im Kreis Soest mit der zukunftssicheren Glasfasertechnologie bis an das Haus versorgt sein. "Das beweist, ländlicher Raum und schnelles Internet müssen kein Widerspruch sein", freut sich die Landrätin über diesen Erfolg.


Nach fast zwei Jahren Vorbereitung in den politischen Gremien, Markterkundung, Interessenbekundungsverfahren, vorläufigem Förderantrag und der europaweiten Ausschreibung, befindet sich der Kreis Soest jetzt auf der Zielgeraden. Der Zuschlag der Ausschreibung steht noch unter dem Vorbehalt der Prüfung und Genehmigung durch die Fördergeber von Bund und Land. Wenn diese Bewilligung eingeht, wird der Kreis Soest bekanntgeben, wer, wann und wie den geförderten Breitbandausbau im Kreis Soest vornehmen wird.

Förderfähig sind nur Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30Mbit/s im Download, in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau vorgesehen ist, die nicht im Nahbereich der Hauptverteiler der Telekom und die nicht in einer Einzellage liegen. Um festzustellen, welche Gebiete im Kreis Soest förderfähig sind, wurde bereits im Februar 2016 ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Dabei haben alle Netzbetreiber ihre aktuelle Breitbandversorgung und ihre geplanten Investitionen für die nächsten drei Jahre gemeldet. Die Ergebnisse dieses Verfahrens hat der Kreis Soest in einem Breitband-Infrastrukturkataster zusammengefasst. Demnach gibt es im Kreisgebiet 110 unterversorgte förderfähige Gebiete mit 10.071 unterversorgten Haushalten bzw. Gewerbebetrieben.

Aufgrund der geltenden Förderbedingungen und der maximalen Förderhöhe war es nicht möglich, alle unterversorgten Bereiche im Kreis Soest mit in den Förderantrag aufzunehmen. Einzellagen sind durch die Förderung der Bundesregierung leider noch nicht versorgbar, denn lange Zuführungen sprengen die zur Verfügung stehenden Mittel. "Durch umfangreiche Berechnungen und Auswertungen, konnten aber so viele Haushalte wie möglich berücksichtigt werden und der endgültige Förderantrag beim Bund eingereicht werden", betont Breitbandkoordinator Christoph Hellmann.

"Nach dem Breitbandausbau wird der Kreis Soest ein Vorreiter in der Versorgung mit der zukunftssicheren Glasfasertechnologie bis an das Haus sein", zieht Landrätin Eva Irrgang ein positives Fazit und bedankt sich bei Breitbandkoordinator Christoph Hellmann für die professionelle Abstimmung mit den Kommunen im Kreis Soest und den Telekommunikationsanbietern.

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