missio-Flucht-Truck macht Station

Am 13. März von 10 bis 15 Uhr am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg

Multimediale Ausstellung
Mit Hilfe einer multimedialen Ausstellung machen die Mitarbeiter des missio-Flucht-Trucks das Unvorstellbare einer Flucht anhand des Beispiels von Bürgerkriegsflüchtlingen im Kongo ein Stück weit erlebbar. Das Foto zeigt von links Carolin Uhe und Michelle Adriana Wiese aus der Klasse BF2 B des Börde-Berufskollegs sowie Manuela Vosen, pädagogische Mitarbeiterin im Truck. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 12.03.2018 15:00

Kreis Soest (kso.2018.03.12.113.sm/tw). Der 18 Tonnen schwere und knapp 20 Meter lange missio-Flucht-Truck des katholischen Hilfswerks missio, hat am 12. März am kreiseigenen Börde-Berufskolleg Station gemacht. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Soest hatte dieses Angebot organisiert, um den Schülern nahe zu bringen, warum Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und als Geflüchtete an einem anderen Ort neu anzufangen. Am 13. März hält der Truck am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg des Kreises in Soest.


Millionen von Menschen weltweit müssen täglich vor Krieg, Katastrophen, Verfolgung, Trockenheit und Hunger fliehen. Der schwere Weg, als Binnenflüchtling in Afrika ein neues Leben aufzubauen, ist für die Mehrheit von Schülerinnen und Schülern in Deutschland weit weg vom normalen Alltag und nicht vorstellbar. Die Mitarbeiter des Trucks möchten mit Hilfe einer multimedialen Ausstellung das Unvorstellbare einer Flucht anhand des Beispiels von Bürgerkriegsflüchtlingen im Kongo ein Stück weit erlebbar machen. Vor dem Rundgang erarbeiten pädagogische Mitarbeiter in einer Unterrichtseinheit mit den Schulklassen die verschiedenen Beweggründe der Menschen zur Flucht und schaffen somit einen Zugang zu der Thematik.

Die mobile Ausstellung beginnt mit dem Computerspiel "Menschen auf der Flucht", dass 2012 mit dem Computerspielpreis ausgezeichnet wurde. Durch das Computerspiel können die Schülerinnen und Schüler die Geschichte eines Flüchtlings an verschiedenen Stationen der Flucht nacherleben. Wie beispielsweise in der ersten Station "Pack dein Leben zusammen". Ergänzt wird der Rundgang durch Mitmachangebote, Objekte und Texttafeln.

Der missio-Flucht-Truck und das Thema "Menschen auf der Flucht" sind Bausteine der Aktion Schutzengel "Für Familien in Not. Weltweit.".

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