Ausbildung auch in Teilzeit möglich

Maßnahme im Rahmen des Landesprogramms TEP bereitet vor

Neue Perspektiven
Machen auf die Möglichkeit einer Ausbildung in Teilzeit und das TEP-Projekt in Lippstadt aufmerksam (von links): Ulrike Varnholt (Jobcenter AHA), Ursula Rode-Schäffer (Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland) und Anne Otte (INI). Foto: Franca Großevollmer/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 14.11.2017

Kreis Soest (kso.2017.11.14.490.-rn). Das Landesprogramm "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP) fördert die Vereinbarkeit von Berufsausbildung und Kindererziehung, aber auch Pflege. Infos zu TEP und zu einer auf eine Ausbildung in Teilzeit vorbereitenden Maßnahme gibt es bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 22. November 2017, um 10 Uhr im INI-Schulungs- und Ausbildungszentrum in Lippstadt, Südstraße 18. Das teilt die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland mit.


"Die Maßnahme, die in Lippstadt angeboten werden soll, richtet sich an Frauen und Männer, die wegen Elternschaft und Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger eine betriebliche Ausbildung abbrechen oder gar nicht erst beginnen konnten", erläutert Ursula Rode-Schäffer, Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland. "Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales will mit TEP die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung bei Menschen ohne Erstausbildung mit Elternpflichten oder mit Pflegeaufgaben, aber auch bei Ausbildungsbetrieben bekannt machen. Zwischen ihnen sollen betriebliche Ausbildungsverhältnisse in Teilzeit angebahnt werden. Bisher wurden mit TEP gute Erfolge erzielt."

INI-Mitarbeiterin Anne Otte kann das bestätigen. Viele der bisherigen Teilnehmerinnen seien in Ausbildung vermittelt worden. Ulrike Varnholt, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), weist in diesem Zusammenhang auf ein wichtige Regelung hin: "Auszubildende können bei Vorliegen der Voraussetzungen auch während der Berufsausbildung aufstockend Leistungen nach dem SGB II erhalten, wenn die Ausbildungsvergütung und die Berufsausbildungsbeihilfe nicht für den Lebensunterhalt ausreichen."

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW fördert das ESF-kofinanzierte Landesprogramm "Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP) im Rahmen des Handlungsprogramms "Brücken bauen in den Beruf". Weitere Informationen bei der INITEC GmbH (g) in Lippstadt, Anne Otte, Telefon 02941/752123, und bei Ursula Rode-Schäffer, Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Telefon 02921/303499. Betriebe, die an einer Ausbildung in Teilzeit interessiert sind, erhalten ebenfalls bei diesen Ansprechpartnerinnen Auskünfte.

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