Ehrenamtspreis für Daniel Keil und Arbeitskreis Asyl Lippetal

Einsatz in der Flüchtlingshilfe – Feierstunde am 4. Dezember im Foyer des Kreishauses

Engagierter Lehrer
Daniel Keil (hinten), engagierter Lehrer an der Conrad-von Ense-Schule, initiierte 2015 im Rahmen eines Sozialwissenschaftskurses das Integrationsprojekt „Flüchtlinge in Ense“ und gründete den Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense“.
Pressemeldung vom 13.11.2017

Kreis Soest (kso.2017.11.13.489.hf/-rn). Der Ehrenamtspreis 2017 des Kreises Soest geht an Daniel Keil aus Ense und an den Arbeitskreis Asyl Lippetal. Nach Ansicht der Jury leben beide Preisträger durch vorbildliches Verhalten vor Ort beispielhaft das diesjährige Thema "Angekommen - Aufgenommen: Wenn aus Hilfe Gemeinschaft wird". Die Preisverleihung erfolgt während einer Feierstunde am Montag, 4. Dezember 2017, ab 18 Uhr im Foyer des Kreishauses.


Der diesjährige Ehrenamtspreis war ausgelobt worden für nachhaltig in der Flüchtlingshilfe Tätige. Als engagierter Lehrer an der Conrad-von Ense-Schule initiierte Daniel Keil 2015 im Rahmen eines Sozialwissenschaftskurses das Integrationsprojekt "Flüchtlinge in Ense". Aus dieser intensiven Arbeit entwickelte er die Idee zur Gründung des Vereins "Flüchtlinge werden Nachbarn in Ense". Daniel Keil ist seitdem als erster Vorsitzender stetiger Ansprechpartner im Verein. Er hat zahlreiche Projekte und Unternehmungen angestoßen, koordiniert und realisiert. All das vereinbart der Ehrenamtspreisträger mit einer vollen Berufstätigkeit und seiner Familie mit zwei kleinen Kindern, ohne dass sein Engagement in den vergangenen zwei Jahren nachgelassen hätte.

Seit 2015 gestaltet der Arbeitskreis Asyl Lippetal einen wesentlichen Teil der Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Lippetal. Die Mitglieder standen wegen der Struktur der ländlichen Flächengemeinde und die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge vor besonderen Herausforderungen. Ihre vielfältigen Aktivitäten reichen von der intensiven Beratung und Betreuung in Alltagsdingen, über das Betreiben eines Flüchtlingscafés und einer Fahrradwerkstatt bis zu besonderen Projekten wie zum Beispiel "Deutsch in Bildern".

Der Ehrenamtspreis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert, die auf die zwei Preisträger aufgeteilt werden. 1.000 Euro stammen aus dem Etat der Landrätin, weitere 1.000 Euro steuert die Stiftung des Rotary Clubs Erwitte-Hellweg bei. Die Jury hat zehn Vorschläge bewertet und sich mehrheitlich für die beiden Preisträger ausgesprochen. Neben der Landrätin Eva Irrgang als Vorsitzende waren weitere Mitglieder Roland Brehler (Vorsitzender des Rotary Clubs Erwitte-Hellweg), Galina Borchers (Sachgebietsleiterin des Kommunalen Integrationszentrums bei der Kreisverwaltung Soest) sowie die Journalisten Holger Wackerzapp (Hellweg Radio), Heyke Köppelmann (Soester Anzeiger) und Thorsten Streber (Westfalenpost).

Wesentlicher Beitrag
Seit 2015 gestaltet der Arbeitskreis Asyl Lippetal einen wesentlichen Teil der Flüchtlingsarbeit in der Gemeinde Lippetal. Foto: Margret Dreisbach
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