Handlungsleitfaden Schulabsentismus überreicht

Schulleiterdienstbesprechung in der Paulischule in Soest

Vorstellung und Übergabe
Bei der Schulleiterdienstbesprechung stellten die Schulaufsicht und die Kommunale Koordinierungsstelle den neuen Handlungsleitfaden Schulabsentismus vor und übergaben ihn an die Schulleitungen. Das Foto zeigt von links Claudia Seifert (Schulleiterin Kopernikusschule Lippstadt), Martina Hosbach (Schulamtsdirektorin), Iris Epperlein (Schulleiterin Christian-Rohlfs-Realschule Soest) und Andrea Bergmann (Kommunale Koordinierungsstelle). Foto: Dennis Grundhoff/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 26.09.2017

Kreis Soest (kso.2017.09.26.408.ab). In der jährlich stattfindenden Schulleiterdienstbesprechung in der Mensa der Paulischule Soest stellten die Schulaufsicht und die Kommunale Koordinierungsstelle den neuen Handlungsleitfaden Schulabsentismus, aktuelle Umsetzungsdaten sowie Änderungen des Landesprogramms "Kein Abschluss ohne Anschluss" vor. Außerdem gab es weitere Arbeitshilfen zur Umsetzung für die Schulleitungen und Studien- und Berufswahlorientierungslehrkräfte (StuBOs).


Welche Möglichkeiten haben Schulen und Lehrkräfte, wenn Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Schule gehen? Zu diesem Thema überreichte Andrea Bergmann von der Kommunalen Koordinierungsstelle den Schulleitern einen Ordner mit einem Handlungsleitfaden zum Umgang mit Schulabsentismus. Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern des Kreises Soest (Abteilung Jugend und Familie, Abteilung Schulangelegenheiten, Schulamt, Schulpsychologische Beratungsstelle, Kinder- und Jugendärztlicher Dienst, Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule Beruf), der Bezirksregierung Arnsberg und einer Schulvertretung hat regionale Handlungsleitlinien ergänzend zu den von der Bezirksregierung Arnsberg erarbeiteten Unterlagen "Lehrerkompetenz Schulabsentismus" entwickelt.

"Damit soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die der Schule fernbleiben deutlich verringert werden, um das gelingende Aufwachsen und die soziale und berufliche Integration junger Menschen zu erreichen", betont Landrätin Eva Irrgang in ihrem Vorwort. Der Leitfaden wird in Kürze auch unter
www.kreis-soest.de/bildungsregion zu finden sein.

Das neue Übergangssystem Schule Beruf NRW ist im Kreis Soest bereits etabliert. Seit dem Schuljahr 2016/2017 nehmen alle allgemeinbildenden Schulen ab der Klasse 8 am Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" teil. Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler im Kreis Soest erhalten eine systematische Berufs- und Studienorientierung, damit sie nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für eine Berufsausbildung oder ein Studium bekommen.

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