Volksbund plant Ausbau der Bildungsarbeit

Neuer Regionalgeschäftsführer Westfalen-Lippe zu Besuch im Kreishaus

Meinungsaustausch
Landrätin Eva Irrgang (2. v. l.) begrüßte Jens Effkemann (2. v. r.), den neuen Regionalgeschäftsführer Westfalen-Lippe des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., zum einem Meinungsaustausch im Kreishaus. Mit dabei Christiane Reinke (r.), neue Geschäftsführerin des Kreisverbandes Soest, und Gerald Bankamp (l.), neuer Schatzmeister des Kreisverbandes Soest. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 12.09.2017

Kreis Soest (kso.2017.09.12.383.cr/-rn). Jens Effkemann hat sich bei einem Besuch im Soester Kreishaus als neuer Regionalgeschäftsführer Westfalen-Lippe des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. vorgestellt. Am einstündigen Meinungsaustausch mit Landrätin Eva Irrgang, die sich als Soester Volksbund-Kreisvorsitzende engagiert, nahmen auch Christiane Reinke, neue Geschäftsführerin des Kreisverbandes Soest, und Gerald Bankamp, neuer Schatzmeister des Kreisverbandes Soest, teil, beide seit Juli im Amt.


Nach der Zusammenlegung der ehemaligen Bezirksgeschäftsstellen Arnsberg, Münster und Ostwestfalen-Lippe im Jahr 2016 ist Jens Effkemann hauptamtlicher Ansprechpartner der zentralen Geschäftsstelle des Volksbundes für Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster. "Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Netzwerkarbeit mit Unterstützung der Kreis- und Ortsverbände auszubauen und die Vorteile einer Kooperation mit dem Volksbund zu verdeutlichen", erläuterte er Landrätin Irrgang.

Als humanitäre Organisation betreut der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. über 800 Kriegsgräberstätten. In diesem Zusammenhang berät er Angehörige sowie öffentliche und private Stellen. Außerdem fördert er die internationale Zusammenarbeit und die Begegnung junger Menschen.

Den Ausbau der Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit nannte Effkemann beim Gespräch im Kreishaus als ein wesentliches Ziel des Volksbundes für die Zukunft. Gedenkstätten sollten verstärkt als außerschulische Lernorte dienen, Lehrerfortbildungen und Jugendbegegnungen forciert werden. Er wies darauf hin, dass der Volksbund ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe sei und als einzige Organisation der Welt, die mit der Pflege von Kriegsgräbern betraut ist, Jugend- und Schularbeit betreibe. Unter dem Motto "Arbeit für den Frieden - Versöhnung über den Gräbern" träfen sich jährlich über 10.000 junge Menschen aus verschiedenen Ländern in Workcamps und Jugendbegegnungsstätten. In Westfalen-Lippe stehe für diese Aktiväten Bildungsreferentin Verena Effgen als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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