Lust auf energetische Altbausanierung

Broschüre zeigt Beispiele, Kosten und mögliche Einsparungen

Klimaschutzmanager stellt Broschüre für Altbausanierungen vor
Eine neue Broschüre von Frank Hockelmann, Klimaschutzbeauftrager des Kreises, soll Eigentümern von Altbauten Lust auf eine energetische Sanierung machen. Anhand von 20 typischen Wohngebäuden im Kreis Soest werden Beispiele, Kosten und mögliche Einsparungen aufgezeigt. Foto: Mathias Keller/Kreis Soest
Pressemeldung vom 30.08.2017

Kreis Soest (kso.2017.08.30.360.fh/mk). Um Hauseigentümern bei der Altbausanierung zu helfen, hat der Kreis Soest zusammen mit der energielenker Beratungs GmbH aus Greven eine Wohngebäudetypologie erstellt. Anhand von 20 für den Kreis Soest typischen Wohngebäuden werden Modernisierungsbeispiele mit Kosten, möglichen Einsparungen, Amortisationszeiten und vielen praktischen Tipps aufgezeigt. Die Broschüre ist auf www.klimaschutz-kreis-soest.de veröffentlicht und soll Lust auf ein eigenes energetisches Modernisierungsprojekt machen.


"Wenn Renovierungsarbeiten von Dach, Fassade oder Fenster anstehen, können Dämm-Maßnahmen bei nur geringen Mehrkosten gleich mit durchgeführt werden. Ansonsten ist für Jahrzehnte die Chance für eine wirtschaftliche energiesparende Sanierung vertan", rät Frank Hockelmann, Klimaschutzmanager beim Kreis Soest.

Welche Maßnahmen sich wie stark auswirken, erfahren Hauseigentümer in der Broschüre. Denn für fast alle Gebäudetypen des Kreises Soest, gibt es eine praktische Kurzinformation zu den typischen Energieverlusten und den effektivsten Einsparmöglichkeiten. Es werden Maßnahmenbeispiele mit Kostenansätzen, Energiekosteneinsparungen und Amortisationszeiten aufgezeigt. Die Berechnungen sind nur beispielhaft. Trotzdem geben sie wertvolle Anhaltspunkte über den groben Kostenrahmen. "Bevor die Entscheidung über eine Investition getroffen wird, sollte auf jeden Fall eine Vor-Ort-Beratung durch einen qualifizierten Energieberater eingeholt werden", empfiehlt Hockelmann.

In Privathaushalten macht die Raumbeheizung den mit Abstand größten Anteil am Energieverbrauch aus. Das liegt unter anderem daran, dass durch Wände, Fenster, Dach und Boden ein großer Teil der erzeugten Wärme verloren geht. Vor allem Altbauten weisen hier erhebliche Mängel auf. Beträgt der Heizenergieverbrauch umgerechnet auf Heizöl bei Altbauten rund 20 Liter pro Quadratmeter, kommt ein Neubau mit rund 7 Litern aus. Verschiedene Maßnahmen können hier wirksam den Verbrauch senken und so Kosten und CO2-Emmissionen reduzieren.

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