Bundestagswahl: Stimmzettel bei Städten und Gemeinden

Sieben Kandidaten bewerben sich im Wahlkreis 146 Soest

Stimmzettel
Kreiswahlleiterin Eva Irrgang präsentiert den 59 Zentimeter langen Stimmzettel zur Bundestagswahl am 24. September 2017 auf dem sich sieben Kandidaten um die Erststimme und 23 Parteien um die Zweitstimme bewerben. Foto: Kreis Soest/ Franca Großevollmernnn
Pressemeldung vom 24.08.2017

Kreis Soest (kso.2017.08.24.357.kw/tw). Die Stimmzettel für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag im Wahlkreis 146 Soest liegen bei den Städten und Gemeinden im Kreis Soest vor. Als Muster ist der Stimmzettel auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-soest.de (Politik+Verwaltung, Wahlen, Bundestagswahl 2017) eingestellt, so dass sich alle Bürgerinnen und Bürger informieren können.


Auf der linken Seite des Stimmzettels erfolgt mit der Erststimme die Wahl des Wahlkreisabgeordneten. Zur Wahl stehen Hans-Jürgen Thies (CDU) aus Lippetal, Wolfgang Hellmich (SPD) aus Bad Sassendorf, Miah Shahabuddin (GRÜNE) aus Werl, Robert Helle (DIE LINKE) aus Warstein, Fabian Griewel (FDP) aus Welver, Gerhard Helmuth Berengar Elsner von Gronow (AfD) aus Soest und Jonathan Meier (parteilos, Internationalistische Liste) aus Ense. "Mit dieser Stimme entscheiden die Wähler und Wählerinnen im Kreis Soest über die Person, die den Wahlkreis im nächsten Deutschen Bundestag vertreten soll", erläutert Landrätin Eva Irrgang als Kreiswahlleiterin. Auf der rechten Seite erfolgt die Wahl einer Landesliste (Partei). Von der CDU über die SPD, GRÜNE, DIE LINKE, FDP, AfD bis zur V-Partei³ stellen sich insgesamt 23 Parteien dem Wählervotum. "Entscheidend für die Zusammensetzung des 19. Deutschen Bundestages ist diese so genannte Zweitstimme. Nach dem Anteil der Parteien an den Zweitstimmen richtet sich ihr Anteil an den Parlamentssitzen", betont die Kreiswahlleiterin.

Für die Bundestagswahl am 24. September sind im hiesigen Wahlkreis in insgesamt 329 Stimmbezirken 232.342 Wählerinnen und Wähler wahlberechtigt. Das sind etwa 30 Wähler mehr als bei der Bundestagswahl 2013. Hiervon werden etwa 8.000 Wahlberechtigte in den Städten und Gemeinden Erwitte, Lippstadt, Rüthen und Welver in ausgewählten Stimmbezirken an der repräsentativen Wahlstatistik teilnehmen. Die Besonderheiten des Ablaufs in diesen ausgesuchten Stimmbezirken bestehen lediglich darin, dass Stimmzettel mit Unterscheidungsbezeichnungen ausgehändigt werden. Dafür werden die Stimmzettel oben rechts mit Sonderaufdrucken, zum Beispiel A.Mann, geb. 1993 bis 1999 oder H.Frau, geb. 1983 bis 1992, versehen. "Das Wahlgeheimnis bleibt in jedem Fall gewahrt", versichert Eva Irrgang. "Ein für die Repräsentative Wahlstatistik ausgewählter Stimmbezirk muss mindestens 400 Wahlberechtigte umfassen. Darüber hinaus dürfen Wählerverzeichnisse und gekennzeichnete Stimmzettel nicht zusammengeführt werden und die Stimmauszählung im Wahllokal hat zunächst ohne statistische Auswertung zu erfolgen."

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