Borderline-Gruppe in Warstein geplant

Selbst erkrankte Frau möchte Austausch mit anderen Patienten

Pressemeldung vom 08.08.2017

Kreis Soest (kso.2017.08.08.342.bu/-rn). Eine selbst erkrankte Frau möchte mit anderen Borderline-Patienten eine Selbsthilfegruppe zu Borderline in Warstein gründen. Das erste Treffen für Interessierte findet am Dienstag, 15. August 2017, von 18 bis 19.30 Uhr im Café IBAHS, Müscheder Weg 4, statt. Die Bildung der Gruppe wird unterstützt von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) des Kreises Soest.


"Eine Borderline-Störung ist eine vielschichtige Erkrankung, für die es nicht nur einen Erklärungsansatz und damit nicht nur die eine richtige Therapie gibt. Neben ärztlichen und therapeutischen Angeboten muss der einzelne Betroffene immer die eigenen Wege finden, im Alltag mit dieser Persönlichkeitsstörung klar zu kommen", erläutert KISS-Mitarbeiterin Barbara Burges. Gegenseitige Information und der Erfahrungsaustausch im Umgang mit der Erkrankung stünden bei den Treffen im Vordergrund stehen. Dabei könne es um die Umsetzung erlernter Stabilisierungstechniken wie STEPPS oder DBT im Alltag gehen, um Fragen von Beziehungsgestaltung oder Berufstätigkeit mit Borderline. Bei Bedarf könnten Fachleute zum Gespräch eingeladen werden, so Barbara Burges.

In der Gruppe soll Wissenserwerb rund um die Erkrankung ebenso möglich sein wie gegenseitige Hilfestellung und Geselligkeit. Die Abende werden voraussichtlich zweimal im Monat stattfinden.

Eine Anmeldung wird für die Organisation des Abends erbeten, ist aber nicht zwingend erforderlich. Anmeldungen und weitere Informationen bei der Gründerin unter 0176/47158712 oder per Mail unter der Adresse barbara.burges@kreis-soest.de.

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