Weltmarktführer für thermostatische Regelung

Landrätin Eva Irrgang besuchte IMI Hydronic Heimeier in Erwitte

Interessante Informationen
Geschäftsführer Drs. Paul Molhoek (r.) erläuterte Landrätin Eva Irrgang (2. v. l.) bei ihrem Unternehmensbesuch, dass die IMI Hydronic Heimeier Weltmarktführer für thermostatische Regelung ist und jedes zweite Heizkörperventil in Deutschland aus der Stadt am Hellweg kommt. Bei dem Termin mit dabei waren auch Kreiswirtschaftsförderer Volker Ruff (2. v. l.), wfg-Förderlotse Artjom Hahn (3. v. l.) und Bürgermeister Peter Wessel (l.). Foto: Paul Knierbein/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 12.07.2017

Kreis Soest (kso.2017.07.12.310.wfg). Jedes zweite Heizkörperventil in Deutschland kommt aus Erwitte. Von Deutschlands beliebtesten Thermostat-Kopf, dem K-Kopf, werden in der Stadt am Hellweg jährlich 4,5 Millionen Stück produziert. Diese interessanten Informationen erhielt Landrätin Eva Irrgang, als sie gemeinsam mit Bürgermeister Peter Wessel, Kreiswirtschaftsförderer Volker Ruff und Förderlotse Artjom Hahn (wfg Kreis Soest GmbH) das Unternehmen IMI Hydronic Heimeier in Erwitte besuchte.


Drs. Paul Molhoek (Geschäftsführer IMI Hydronic Heimeier) gab den Gästen einen Einblick aus erster Hand über die Entwicklung des Unternehmens. Die 1928 gegründete Firma ist heute Weltmarktführer für thermostatische Regelung. Am Standort in Erwitte sind 420 Mitarbeiter beschäftigt. Es wird in zehn Ausbildungsberufen ausgebildet. Im abgelaufenen Jahr hat IMI Heimeier rund fünf Millionen Euro in Technologien, Maschinenpark und Automatisierung investiert. Die gleiche Summe wird nochmals in diesem Jahr investiert, um den Standort Erwitte und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

"Wir entwickeln ständig neue thermostatische Regeltechniken, um nicht nur den heutigen, globalen Energiesparzielen gerecht zu werden, sondern vor allem auch unseren Kundenerwartungen zu entsprechen", ist Geschäftsführer Drs. Paul Molhoek stolz auf die vielen Innovationen aus dem Hause IMI Hydronic Heimeier. Großen Wert legt das Unternehmen darauf, die selbst ausgebildeten Fachkräfte möglichst lange an das Unternehmen zu binden. In einem Kooperationsprojekt ist das Unternehmen mit der Drost-Rose-Realschule Lippstadt und der Sekundarschule Anröchte/Erwitte verbunden und ermöglicht Schülerinnen und Schülern dieser Schulen Betriebsbesichtigungen. Seit diesem Jahr nimmt das Unternehmen am wfg.Projekt "MINTorinnen - Erfolgsgeschichten on Tour" teil. Dabei stellt eine weibliche Auszubildende aus dem MINT-Bereich ihren Ausbildungsberuf und das Unternehmen in Schulen vor, um für den Beruf zu werben und den Fachkräftebedarf des Unternehmens zu sichern.

Landrätin Irrgang möchte bei ihren regelmäßigen Unternehmensbesuchen heimische Unternehmen und Geschäftsleitungen kennenlernen, aber auch Unterstützungsmöglichkeiten durch die Kreisverwaltung und die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH ausloten. "Ich bin immer wieder erstaunt über die große Bandbreite mittelständischer Firmen in der Hellweg-Region, die mit ihren innovativen Produkten deutschland-, europa- und weltweit Absatzmärkte finden. Diese Vielfalt macht die Stärke des Standortes Kreis Soest aus", stellte Irrgang fest.

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