Landwirte helfen beim Artenschutz

Kreis und ABU werben für Vertragsnaturschutz in der Hellwegbörde

Wertvolle Lebensräume
Der Vertragsnaturschutz schafft wertvolle Lebensräume in der Hellwegbörde. Foto: Dr. Ralf Joest/ABU
Pressemeldung vom 19.05.2017

Kreis Soest (kso.2017.05.19.226.mk). Landwirte im Kreis Soest unterstützen durch Teilnahme am Vertragsnaturschutz den Schutz seltener Vogelarten in der Hellwegbörde. "Durch die Anlage von Brachen und Stilllegungen oder den extensivierten Anbau von Getreide ohne Pflanzenschutzmittel und Dünger werden wertvolle Lebensräume für Feldlerche, Hase und Rebhuhn geschaffen", betont Dr. Ralf Joest von der Biologischen Station der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) in Bad Sassendorf-Lohne.


"Landwirte, die Flächen für Naturschutzmaßnahmen zur Verfügung stellen, erhalten eine Aufwandsentschädigung aus Mitteln der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen oder der Hellwegbördevereinbarung", erläutert Marko Kneisz von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Soest. "Die Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Landwirten hat sich gut eingespielt, und wir hoffen, dass noch viele weitere Landwirte unsere Angebote wahrnehmen."

Die angebotenen Vertragspakete reichen vom Verzicht auf Stoppelbearbeitung bis zur Anlage von Randstreifen und Ackerbrachen. Je nach Typ sind Vergütungen von bis zu 1.500 Euro je Hektar möglich.

Ansprechpartner für interessierte Landwirte sind Marko Kneisz von der Landschaftsbehörde unter 02921-302544 oder Dr. Ralf Joest von der Biologischen Station der ABU unter 02921-9698784.

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