Amtsärzte trainieren Reanimation

Theoretische Kenntnisse aufgefrischt und praktisch an Übungspuppe geübt

Fortbildung
Die Ärztinnen und Ärzte aus dem Kreisgesundheitsamt übten bei einer Fortbildung unter Anleitung von Hans-Peter Trilling (3. v. r.) und Thorsten Fischer (5. v. l.) vom Rettungsdienst des Kreises Soest die Reanimation. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest
Pressemeldung vom 16.05.2017

Kreis Soest (kso.2017.05.16.214.tw/-rn). Das Ärzteteam im Kreisgesundheitsamt möchte in seinen Kenntnissen rund um die Reanimation klinisch tätigen Ärzten in nichts nachstehen. Deshalb absolvierten die Amtsärzte eine Fortbildung. Hans-Peter-Trilling, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Soest und Facharzt für Anästhesiologie und Notfallmedizin, sowie Praxisausbilder Thorsten Fischer erläuterten ihnen am Montag, 15. Mai, die aktuellen Standards der Reanimation und übten mit ihnen an einer Übungspuppe praktisch.


"Der entscheidende Weg zu größerem Erfolg bei der Reanimation und besserem Überleben führt über mehr gut ausgebildete Ersthelfer", unterstrich Hans-Peter Trilling die Wichtigkeit der Fortbildung. Die Anleitung durch den ärztlichen Chef des Rettungsdienstes und den Praxisausbilder orientierte sich an den Leitlinien zur Reanimation für Europa, die das European Resuscitation Council 2015 bereits zum sechsten Mal publiziert hatte. Bei der Reanimation gilt gemäß dieser Vorgaben nach wie vor: Fest und schnell drücken, ohne Pausen, beatmen, wenn möglich auch durch Laien, frühe Defibrillation, Kinder im Zweifelsfall wie Erwachsene reanimieren.

Der Kreis Soest auf FacebookDer Kreis Soest auf TwitterDer Kreis Soest auf Youtube

Schnellzugriff

Der Kreis Soest von A-Z