Unterstützung des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe

Landrätin nimmt Bescheid aus Förderprogramm „KOMM-AN NRW“ entgegen

Geld vom Land
Landrätin Eva Irrgang hat von Regierungspräsidentin Diana Ewert in Arnsberg einen Förderbescheid in Höhe von 131.066 Euro aus dem Förderprogramm „KOMM-AN NRW“ entgegengenommen. Foto: Paul Knierbein/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 10.04.2017

Kreis Soest (kso.2017.04.12.162.-rn). Landrätin Eva Irrgang hat von Regierungspräsidentin Diana Ewert in Arnsberg einen Förderbescheid von 131.066 Euro aus dem Förderprogramm "KOMM-AN NRW" entgegengenommen. Diese finanzielle Unterstützung des Landes legt den Fokus auf die Förderung des Ehrenamtes in der Flüchtlingshilfe. Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Soest hat die Aufgabe übernommen, die Gelder vom Land in enger Abstimmung mit den Kommunen an örtliche Maßnahmenträger weiterzuleiten und sie zu beraten und zu unterstützen.


"Bereits im vergangenen Jahr hat unser Integrationszentrum das Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe nachhaltig unterstützt. Diese Aktivitäten können wir nun fortführen und die ehrenamtliche Integrationsarbeit im Kreis Soest weiterhin stärken", freut sich Landrätin Eva Irrgang. Unter anderem soll das Geld in die Einrichtung und den Betrieb von so genannten "Ankommenstreffpunkten" fließen. Die Flüchtlinge sollen dort die Möglichkeit erhalten, sich nach ihrer Ankunft räumlich, sprachlich, sozial und kulturell im neuen Umfeld zu orientieren. So wird auch die Durchführung von entsprechenden Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und der Begleitung gefördert. Diese können in den Treffpunkten, aber auch außerhalb solcher durchgeführt werden. Im Einzelnen kann es sich hier um niederschwellige Sprach- und Lesegruppen, Spielgruppen für Kinder oder die Gewinnung von ehrenamtlichen Paten zur Begleitung der Flüchtlinge in der ersten Integrationsphase handeln.

In diesem Zusammenhang wird auch die Beschaffung und Erstellung von Materialien zur Unterstützung der Integration (mehrsprachige Flyer, Bücher, Lexika, Gesetzestexte, Internetseiten) sowie Maßnahmen zur Fortbildung und zum Austausch der Ehrenamtlichen untereinander finanziert, die damit in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für Flüchtlinge gestärkt und fortgebildet werden, um für die vielfältigen, alltäglichen Herausforderungen gewappnet zu sein.

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