Aufstallpflicht für drei Kommunen aufgehoben

Rüthen, Warstein und Wickede (Ruhr) ab Mittwoch, 8. Februar, ausgenommen

Beobachtungsgebiet wird aufgehoben
Das im Kreis Soest liegende Anschluss-Beobachtungsgebiet um den Ausbruchsort in Delbrück-Westenholz (Kreis Paderborn) wird zum 11. Februar 2017 aufgehoben. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 07.02.2017

Kreis Soest (kso.2017.02.07.055.tw/-rn). Der Kreis Soest hebt ab Mittwoch, 8. Februar 2017, die Geflügel-Stallpflicht für Rüthen, Warstein und Wickede (Ruhr) auf. Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts ist die Aufstallung von Nutzgeflügel in Gebieten mit einer geringeren Geflügeldichte als 300 Stück Geflügel je Quadratkilometer nicht mehr notwendig, weil die Maßnahme keine zusätzliche Sicherheit bringt.


Für das übrige Kreisgebiet, also für die Gemeinden Anröchte, Bad Sassendorf, Ense, Lippetal, Möhnesee und Welver sowie die Städte Erwitte, Geseke, Lippstadt, Soest und Werl, gilt die Aufstallungspflicht weiterhin (Allgemeinverfügung vom 25. November 2016). Die Aufstallpflicht ist unabhängig von der Anzahl oder Nutzungsart des Geflügels.

Der Veterinärdienst des Kreises Soest weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Allgemeinverfügung vom 13. Januar 2017 zur Errichtung eines im Kreis Soest liegenden Anschluss-Beobachtungsgebiets um den Ausbruchsort in Delbrück-Westenholz (Kreis Paderborn) zum Schutz gegen die Geflügelpest mit Wirkung vom 11. Februar 2017 aufgehoben wird. Weder im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet im Kreis Paderborn, noch im Beobachtungsgebiet im Kreis Soest ist ein weiterer Fall von Geflügelpest nachgewiesen worden.

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