„Blick nach vorne richten“

Grußwort von Landrätin Eva Irrgang zum neuen Jahr

Landrätin Eva Irrgang zum neuen Jahr
In ihrem Neujahrsgrußwort appelliert Landrätin Eva Irrgang, den Blick nach vorne zu richten und die Zukunft in die Hand zu nehmen. Sie erinnert an das 200-jährige Jubiläum des Kreises Soest. Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest
Pressemeldung vom 27.12.2016

Kreis Soest (kso.2016.12.27.557.fg). In ihrem Neujahrsgrußwort appelliert Landrätin Eva Irrgang, den Blick nach vorne zu richten und sich auf unsere Stärken zu besinnen. Der Kreis Soest selbst nehme die Zukunft in die Hand und werde das Zukunftskonzept 2020 mit dem Planungshorizont 2030 neu überarbeiten, kündigt die Verwaltungschefin an. Außerdem erinnert sie daran, dass der Kreis Soest 2017 auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken kann.


Das Neujahrsgrußwort der Landrätin im Wortlaut:

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit mir werden viele von Ihnen das Jahr 2016 mit gemischten Gefühlen verabschieden. Unsere Welt hat sich in den vergangenen Monaten rasant verändert. Die schlechten Nachrichten scheinen nicht abzureißen. Zuletzt erschütterte uns alle der schreckliche Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen.

Umso wichtiger ist es, den Blick nach vorne zu richten und uns auf unsere Stärken zu besinnen. Der Kreis Soest und die ganze Region Südwestfalen sind gut aufgestellt. Darauf möchten wir uns nicht ausruhen. Wir verstehen die gute Ausgangslage als eine Basis, auf der weiter aufgebaut werden kann und auch muss. Deshalb hat der Kreistag Ende des Jahres einstimmig beschlossen, dass der Kreis Soest sich gemeinsam mit den anderen südwestfälischen Kreisen um die Ausrichtung der Regionale 2022 oder 2025 bewerben wird. Dafür wollen wir eine regionale Strategie entwickeln, die Potenzale, Ziele und Handlungsfelder aufzeigt und in beispielhafte Projektideen münden soll.

Wir haben bereits begonnen, auch unser Zukunftskonzept 2020 ,Hier hat Leben Zukunft' mit dem Planungshorizont 2030 neu zu fassen. Stärken und Schwächen werden analysiert und dabei zum Beispiel Demografie, Inklusion, Mobilität, Bildung, Umwelt oder Klima untersucht. Daraus sollen sich schließlich konkrete Maßnahmen zum Wohle der Region ableiten.

Wenn 2017 beim Dorfwettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft' auf Kreisebene 27 Dörfer an den Start gehen, dann arbeiten Bürgerinnen und Bürger konkret an ihrem Umfeld und damit an der Zukunft, die sie unmittelbar betrifft. Nicht umsonst gilt der Dorfwettbewerb als eine der bedeutendsten und beliebtesten Bürgerinitiativen. Deshalb ist er so wichtig, deshalb engagiert sich der Kreis Soest und gibt allen teilnehmenden Ortsteilen umfangreiche Hilfestellungen. Unsere Orte und Ortsteile müssen lebens- und liebenswert bleiben. Dazu trägt der Dorfwettbewerb in entscheidender Weise bei.

Seit 200 Jahren arbeiten die Kreise erfolgreich an der gedeihlichen Entwicklung der kommunalen Ebene. Im Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Arnsberg vom 5. April 1817 wurden die einzelnen Kreise und ihre ersten ,Landräthe' genannt. Für den Kreis Soest der Landrath von Essellen, Wohnort Soest, für den Kreis Lippstadt der Landrath Freiherr von Hoerde, Wohnort Schwarzenraben. Der ,neue' Kreis Soest entstand mit der kommunalen Gebietsreform 1975 aus diesen ,Altkreisen'. Ob 1817, 1975 oder heute, die Schaffung und Erhaltung einer intakten Infrastruktur steht nach wie vor ganz oben auf der Agenda des Kreises Soest und aller Kreise. Vorzeigebeispiel dafür ist die Arbeit des Breitbandkoordinators, die dafür sorgen wird, dass bald auch das letzte Dorf in unserem Kreis auf der Basis der zukunftsfesten Glasfasertechnologie mit schnellem Internet versorgt wird. Das zeigt, was mit einer engen interkommunalen Zusammenarbeit erreicht werden kann. Denn den Förderantrag haben alle 14 Städte und Gemeinden des Kreises gemeinsam gestellt. Eine Erfolgsgeschichte interkommunaler Zusammenarbeit ist auch der Atemschutzverbund der Feuerwehren des Kreises, bei dem der Kreis Soest und 13 seiner Kommunen sein Anfang 2016 an einem Strang ziehen. Den Einsatzkräften stehen mit diesem Modell immer gut gewartete Atemschutzgeräte in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Gemeinsam sind wir also stark. Die Landtagswahl im Mai und die Bundestagswahl im September werfen ihre Schatten voraus. Dann gilt es, unser Gemeinwesen und unsere Demokratie zu stärken. Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch! Auch das gehört zu meinen Neujahrwünschen. Ich bin mir sicher, dass wir 2017 gemeinsam die richtigen Weichenstellungen vornehmen können und die Herausforderungen, die uns erwarten, meistern werden.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr, Gesundheit und Wohlergehen, aber auch Erfolg bei Ihren Vorhaben.

Ihre

Eva Irrgang

Landrätin"

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