„Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung“

Integrationspreis 2016 soll gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft würdigen

Entscheidung ist gefallen
Die Jury hat über die Preisträgerinnen und Preisträger des Integrationspreises „Zuhause im Kreis Soest“ 2016 entschieden. Diese werden allerdings erst bei der Prämierung am 18. November bekanntgegeben. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 10.10.2016

Kreis Soest (kso.2016.10.10.427.gb/-rn). Das Motto für den Integrationspreis "Zuhause im Kreis Soest" 2016 lautet "Für ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft". Die Sieger werden in feierlichem Rahmen während einer Veranstaltung im Foyer des Soester Kreishauses am Freitag, 18. November, 16 Uhr, geehrt. Die Jury hat bereits über die Preisträgerinnen und Preisträger entschieden. Diese werden allerdings erst bei der Prämierung bekanntgegeben.


"In diesem Jahr erreichten uns 22 Bewerbungen für den Integrationspreis. Sie verdeutlichen das hohe Engagement von Menschen im Kreis Soest, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzen", zieht Galina Borchers, Leiterin des Integrationszentrums, eine erste Bilanz. "Durch den Preis möchten wir ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung setzten." Im Einzelnen soll persönliches oder berufliches Engagement gegen Diskriminierungen von Frauen, gegen Vorurteile aufgrund der (sozialen) Herkunft und der Religion sowie politischer Weltanschauung gewürdigt werden. Die Ausschreibung richtete sich in diesem Jahr an Einzelpersonen, Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Bildungseinrichtungen und weitere Institutionen. Diese konnten sich selber mit Beschreibung der entsprechenden Maßnahmen, Projekte und Angebote bewerben. Vorschläge durch Dritte waren ebenfalls möglich.

In der Jury wirkten wie in den vergangenen Jahren die Integrationsräte der Städte Lippstadt, Soest und Werl sowie das Kommunale integrationszentrum Kreis Soest mit. Als Vertreterin der Presse war Ruth Heinemann, Chefredakteurin von Hellweg Radio, zum zweiten Mal dabei. Neu dazu kam in diesem Jahr Wolfgang Brust, der im Auftrag der Bundeskoordinierung "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" an der Jurysitzung teilnahm und seine Expertise entsprechend des diesjährigen Schwerpunktes der Ausschreibung einbrachte.

Neben dem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, das entsprechend der Juryentscheidung aufgeteilt wird, erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger zusätzlich ein Zertifikat und eine Plakette. Die Auszeichnung wird von Schirmherrin Landrätin Eva Irrgang und Schirmherr Alfred Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Anröchte, überreicht.

Am Tag der Prämierung erhalten außerdem alle Bewerberinnen und Bewerber eine Urkunde zur Würdigung und Anerkennung ihres Engagements. Bei der Siegerehrung besteht die Möglichkeit, die eingereichten Bewerbungen auf Stellwänden zu präsentieren. Zusätzlich werden sie mit Einverständnis der beteiligten Personen auf der Internetseite www.zuhause-im-kreis-soest.de veröffentlicht. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, wird gebeten, sich mit dem Kommunalen Integrationszentrum unter der Telefonnummer 02921/302844 in Verbindung zu setzen.

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