Die Seniorenbeiräte in Nordrhein-Westfalen vertreten auf kommunaler Ebene die Interessen der älteren Menschen gegenüber Rat und Verwaltung sowie der Öffentlichkeit.
Sie beraten und unterstützen alle im Bereich der Altenarbeit tätigen öffentlichen und privaten Einrichtungen.
Mit Anregungen und Aufklärungen wollen sie die älteren Menschen in ihren Aktivitäten stärken und deren Selbständigkeit fördern im Sinne, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
Die Bemühungen um sinnvolle Aufgaben und Stellungen für ältere Menschen soll das von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit geprägte Bild des Alters verändern und einen Beitrag leisten zu einer gemeinwesenorientierten Arbeit.
So oder ähnlich haben die ca. 115 Seniorenbeiräte in NRW ihre Ziele formuliert und wollen ihre Anliegen aus der Sicht der Betroffenen artikulieren. Die Seniorenbeiräte ermöglichen ihren Mitgliedern an vorherige Erfahrungen anzuknüpfen und ihr Erfahrungswissen nutzbringend für andere einzusetzen.
Etwa drei Viertel aller Seniorenbeiräte, so die Landesseniorenvertretung NRW, sind in ihrem Verein zusammengeschlossen und arbeiten überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig. Die Einrichtung von Seniorenbeiräten ist in NRW nicht gesetzlich geregelt, ihre Mitwirkungsform in Rat und Verwaltung ist deshalb sehr unterschiedlich in den Städten und Gemeinden geregelt.
aus: Selbsthilfe im Alter, Projekte älterer Menschen und Seniorenbeiräte in NRW -MFJFG NW-
Acht von 14 Städten und Gemeinden des Kreises Soest haben Seniorenbeiräte eingerichtet. In den übrigen Städten und Gemeinden wird die Seniorenarbeit in der Regel von einem Mitarbeiter des Sozialamtes wahrgenommen.
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