Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Menschen, die länger als sechs Monate - also nicht nur vorübergehend - körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert sind oder davon bedroht sind, können Eingliederungshilfe nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) erhalten. Die Hilfe ist eine nachrangige Leistung. Der Kreis Soest kann sie nur dann gewähren, wenn keine Ansprüche gegenüber vorrangigen Sozialleistungsträgern wie zum Beispiel Krankenkassen bestehen.
Mann im Rollstuhl telefoniert bei der Arbeit. Foto: © auremar - Fotolia.com
Foto: © auremar - Fotolia.com

Im Wesentlichen können gemäß SGB XII folgende Leistungen beantragt werden: 

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation,
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. 

Diese Leistungen beinhalten zum Beispiel folgende Hilfen: 

  • Hilfe zur angemessenen Schulbildung im Rahmen der allgemeinen Schulbildung (Integrationshelfer),
  • Hilfen zur Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben,
  • Freifahrten für schwerstbehinderte Menschen,
  • Hilfe bei der Beschaffung, dem Umbau und der Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen der behinderten Menschen entspricht,
  • Versorgung mit Körperersatzstücken sowie mit orthopädischen und anderen Hilfsmitteln.

Direkt den richtigen Ansprechpartner finden

Um sich Zeit und vielleicht auch Ärger zu ersparen, sollten sich Menschen mit Behinderung zuerst von den vorrangigen Sozialleistungsträgern beraten und unterstützen lassen. Vorrangige Sozialleistungsträger sind Krankenkassen, Arbeitsämter, Unfall- und Rentenversicherungsträger, Träger der Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge und - bei seelisch behinderten Jugendlichen - die Jugendämter. Auch die gemeinsamen örtlichen Servicestellen für Behinderte sind gute erste Ansprechpartner:

  • AOK in Lippstadt, Ostwall 24, Telefon 02941 7590
  • DAK in Soest, Marktstraße 2, Telefon 02921 36780

Wenn die vorrangigen Sozialleistungsträger keine Hilfen gewähren können, kann der Kreis Soest den Anspruch auf Eingliederungshilfen prüfen. Im Regelfall sind die Leistungen einkommens- und vermögensabhängig. Deshalb wird grundsätzlich geprüft, ob und inwieweit zunächst persönliches Einkommen oder Vermögen aufgebraucht werden muss.

Nähere und weitergehende Informationen - unter anderem, welche Unterlagen im Einzelfall benötigt werden - geben Ihnen gerne die unten genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Links und Downloads

Rechtsgrundlagen

Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII)

Weitere Seiten beim Kreis

Ihre Ansprechpersonen

Björn Burger 02921 30-2914 bjoern.burger@kreis-soest.de Adresse | Öffnungszeiten | Details
Rita Schwarte 02921 30-2923 rita.schwarte@kreis-soest.de Adresse | Öffnungszeiten | Details
Der Kreis Soest auf FacebookDer Kreis Soest auf TwitterDer Kreis Soest auf Youtube

Schnellzugriff

Der Kreis Soest von A-Z