Kinder- und Jugendschutz

Mädchen verdeckt das Gesicht mit der Hand. Foto: © kmiragaya - Fotolia.com

Kindeswohldienst

Der Kindeswohldienst des Kreisjugendamtes hat die gesetzliche Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen wie Misshandlung, Vernachlässigung oder sexualisierte Gewalt zu schützen. Liegen Anhaltspunkte für die Gefährdung eines Kindes vor, können diese dem Kindeswohldienst schriftlich oder mündlich mitgeteilt werden. Erfahrene Fachkräfte prüfen dann den Fall.

Schild

Jugendschutz

Ob Disco, Abiturfeier oder Karneval - Partys sind bei Jugendlichen hoch im Kurs. Alkohol und Tabak spielen dabei oft eine große Rolle. Für Eltern, Jugendliche und Veranstalter von Jugendfeten ergeben sich viele Fragen: Ab welchem Alter sind Alcopops erlaubt? Ab wann dürfen Zigaretten geraucht werden? Bis wie viel Uhr darf eine öffentliche Fete besucht werden? Das Kreisjugendamt informiert zu diesen Fragen in Infoveranstaltungen und macht Präventionsarbeit.
Junge Kellnerin mit einem Cafe auf einem Tablet. Foto: © Spofi - Fotolia.com

Jugendarbeitsschutz

Das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) schützt Kinder und Jugendliche vor Beschäftigung, die zu früh beginnt, die zu lange dauert, die zu schwer ist, die gefährdet oder ungeeignet ist. Dazu können auch Auftritte in der Öffentlichkeit gehören, zum Beispiel in Castingshows. Für minderjährige Berufsanfänger sind bestimmte ärztliche Untersuchungen vorgeschrieben.

Junge mit Zettel

Anonyme Fachberatung zum Kinderschutz

Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, werden in ihrer Tätigkeit manchmal mit gewichtigen Anhaltspunkten konfrontiert, die eine mögliche Gefährdung für das geistige, körperliche und seelische Wohl dieser Kinder vermuten lassen. Alle Personen, die beruflich in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, auch Berufsgeheimnisträger, haben gegenüber dem Kreisjugendamt einen Anspruch auf Beratung durch eine erfahrene Fachkraft.
Kinder vor Zelten mit einer Betreuerin. Foto: © olesiabilkei - Fotolia

Erweiterte Führungszeugnisse für Ehrenamtliche

In den vergangenen Jahren sind bundesweit zahlreiche Fälle von Gewalt und sexuellen Übergriffen gegenüber Kindern und Jugendlichen bekannt geworden. Sie haben zu einer breiten öffentlichen Diskussion geführt. Freie Träger der Jugendhilfe müssen sich deshalb von ehrenamtlichen Helfern unter bestimmten Voraussetzungen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen lassen. Hierzu sollen freie Träger der Jugendhilfe mit dem Kreisjugendamt entsprechende Vereinbarungen treffen.

Baby wird von Kinderarzt untersucht. Foto: © Bernd Libbach - Fotolia.com

Früherkennungsuntersuchungen

In den ersten Lebensjahren entwickeln sich Kinder sehr schnell. Die Früherkennungsuntersuchungen - die so genannten "U´s" - bieten Kindern gute Chancen, bei möglichen Problemen frühzeitig Hilfe zu erhalten. Eltern geben sie Sicherheit bei der Frage, ob sich ihr Kind gesund entwickelt. Bei den Früherkennungsuntersuchungen U 5 - U 9, also im Alter von fünf Monaten bis fünfeinhalb Jahren, wird das Jugendamt tätig, wenn Eltern ihr Kind nicht zur Untersuchung gebracht haben.
Flüchtlingskinder stehen vor einer Wand mit Kinderzeichnungen. Foto: Wilhelm Müschenborn/Kreis Soest

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Das Kreisjugendamt kümmert sich um junge Flüchtlinge, die ohne ihre Eltern aus Krisengebieten der ganzen Welt nach Deutschland gekommen sind und bei ihrer Einreise das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Den jungen Menschen wird insbesondere ein Heim gegeben und der weitere Lebensweg geplant. Ein Vormund setzt sich für ihre Rechte ein und übt anstatt der Eltern das Sorgerecht aus.

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