Berufs- und Studienorientierung

Teil des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss" ist die Einführung einer nachhaltigen, geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen in NRW bis zum Schuljahr 2016/17. Das Ziel: Reflektierte Berufs- und Studienwahlentscheidungen der Schülerinnen und Schüler, die realistische Ausbildungsperspektiven nach Ende der Schulzeit ermöglichen.

Der gegliederte Berufsorientierungsprozess sieht 21 "Standardelemente" vor. Der systematischen Berufs- und Studienorientierungsprozess beginnt ab der Jahrgangsstufe 8 und geht hinein bis in eine Ausbildung, ein Studium oder einen alternativen Anschlussweg (z.B. Maßnahmen für nicht ausbildungsreife junge Menschen). 

Zu diesen Elementen der Berufs- und Studienorientierung gehören unter anderem: 

  • prozessbegleitende Beratung in der Schule durch die Bundesagentur für Arbeit und andere Partner
  • schulische Strukturen (Curricula, Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen/-koordinatoren, Berufsorientierungsbüros)
  • Portfolioinstrument (Berufswahlpass NRW)
  • Potenzialanalyse
  • Praxisphasen in Verbindung mit Unterricht
  • Anschlussvereinbarung zwischen Schule, Schülerinnen und Schüler und ihren Eltern.

Umsetzung im Kreis Soest

Kinder und eine Lehrerin reihen sich um ein Tablet. © Syda Productions - Fotolia
© Syda Productions - Fotolia

Gemeinsam mit der unteren und oberen Schulaufsicht unterstützt die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Soest die Schulen im Kreis Soest bei der Einführung der Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung. Die Schulen werden bei der Umsetzung einer systematischen Berufs- und Studienorientierung unterstützt durch: 

  • Workshops und Qualifizierungsangebote
  • Elternabende zur Potenzialanalyse
  • ein Berufsfelderkundungs-Matchingportal
  • Materialordner für Schulen
  • Bereitstellung von ergänzenden Arbeits- und Informationsmaterialien
  • Beratungs- und Informationsveranstaltungen 

Im Schuljahr 2014/15 nahmen 1.703 Schülerinnen und Schüler an 31 Schulen am Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" teil. Im Schuljahr 2015/16 kamen weitere 2.095 Schülerinnen und Schüler hinzu. Im Schuljahr 2016/17 sind alle Schulen in das Landesvorhaben aufgenommen, sodass weitere 3.200 Schülerinnen und Schüler von einer umfänglichen Berufs- und Studienorientierung und einer systematischen Übergangsgestaltung profitieren.

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