Abgeschlossenheitsbescheinigung

Teileigentum, das auf einem Grundstück gebildet wird, muss im Grundbuch eingetragen werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Wohnungen eines Mehrfamilienhauses einzeln verkauft werden sollen. Für den Eintrag ins Grundbuch wird wiederum eine Abgeschlossenheitsbescheinigung benötigt. Darin bestätigt die Bauaufsichtsbehörde, dass die Teileigentumseinheiten in sich abgeschlossen sind.
Baupläne. Foto: © djama - Fotolia.com
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Notwendige Unterlagen

Für die erste Bescheinigung werden Bauzeichnungen in mindestens zweifacher Ausfertigung benötigt. Eine Ausfertigung verbleibt bei der Bauaufsichtsbehörde. Für jede Mehrausfertigung wird eine weitere Ausfertigung der Bauzeichnungen benötigt. 

  • Formloser Antrag auf Ausstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Erforderliche Angaben: Antragsteller, Anschrift, Objekt, zum Beispiel Wohnhaus mit genauen Angaben (Ort, Straße und Hausnummer) und Anzahl der gewünschten Bescheinigungen.
  • Lageplan im Maßstab 1:500 mit allen auf dem Grundstück vorhandenen baulichen Anlagen.
  • Bauzeichnungen im Maßstab 1:100 mit Nummerierung der Eigentumsanteile, inklusive Darstellung der Hausanschluss- und Heizungsräume. Dazu gehören Grundrisse, Ansichten, Schnitte sämtlicher auf dem Grundstück befindlichen Gebäude (einschließlich nicht ausgebauter Dachräume und Spitzböden).

Zusätzlich bei Bauvorhaben im Rahmen des Freistellungsverfahren gemäß § 67 Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen: 

  • Kopie der von der Gemeinde/Stadt ausgestellten "Bauerlaubnis", aus der hervorgeht, dass es sich um ein gemäß § 67 BauO NRW freigestelltes Vorhaben handelt. Insbesondere sind folgende Angaben erforderlich: Antragsteller einschließlich Anschrift, Bauort, Baustraße, Hausnummer, Flur und Flurstück.
  • Schriftliche Erklärung des Bauherrn, dass das in den vorgelegten Bauzeichnungen dargestellte Bauvorhaben mit den Bauvorlagen übereinstimmt, die der zuständigen Ortsbehörde (Gemeinde/Stadt) für ein nach § 67 BauO NRW freigestelltes Vorhaben vorgelegen wurden.

Hinweis: Der Antragsteller muss der Eigentümer sein, ansonsten ist eine Vollmacht erforderlich!

Bearbeitungszeit

Hängt vom Einzelfall ab.

Kosten

  • Bei laufenden Genehmigungsverfahren: 50 Euro je abgeschlossene Einheit
  • Bei bestehenden Gebäuden: 100 Euro je abgeschlossene Einheit

Für das Ausstellen der Bescheinigung fallen zusätzlich Gebühren in Höhe von 50 Euro an, für jede Mehrausfertigung weitere 60 Euro.

Zahlungsarten

Überweisung

Rechtsgrundlagen

  • Wohnungseigentumsgesetz (WEG)
  • Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Ausstellung von Bescheinigungen gemäß Wohnungseigentumsgesetz
  • Gebührengesetz (GebG NRW)
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVwGebO)

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Bad Sassendorf, Welver, Ense

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Geseke, Lippetal, Anröchte

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